Link-Liebe

Da ich im Moment viel Zeit auf meinem Sofa beim Surfen verbringe, gibt es heute eine Liste mit schönen Blogs

Rebecca habe ich auf meiner Reise an die Nordsee kennengelernt. Nicht nur sie, auch ihr Blog ist toll. 

Aline stellt auf ihrem Blog ein schönes Minialbum zum Selbermachen vor

Eine herbstliche Kleiderschrankinventur gibt es bei Meyrose

Gern schaue ich mir auch den Blog Scrap-Impulse von Barbara an

22Places ist ein toller Reise und Fotoblog

Wellness ist das Thema von Tanja 

Ich sehe mir nicht so viele Modeblogs an, aber den hier mag ich sehr

So, nun habt Ihr einiges zu lesen:)

Viel Spaß dabei wünscht Euch Kerstin

 

 

Lost Place in Wittstock: die ehemalige Tuchfabrik Wegener

 Die alte Tuchfabrik (Friedrich Wilhelm Wegener) in der Nähe des Bleichwalls in Wittstock ist seit Jahren dem Verfall preisgegeben. Ich bin früh am Morgen dort entlanggelaufen und habe Bilder von außen gemacht. Das Gelände ist riesig und ist seit den 90iger Jahren weitgehend ungenutzt. Informationen zum Gelände findet Ihr unter meinen Fotos.

Mehr zur Geschichte der Fabrik findet man in einem Artikel auf der Seite der Stadt Wittstock an der Dosse.

Adresse:

Walter-Schulz-Platz 16909 Wittstock/Dosse

Standort:

Ehemalige Tuchfabrik Wittstock/Dosse

(Brandenburg)

Produktionshallen der ehemaligen Tuchfabrik Wittstock

Wittstock (Dosse) liegt in der östlichen Prignitz im Nordwesten des Landes Branden- burg. Bereits im Mittelalter bildeten Tuchherstellung und -handel eine wesentliche Lebensgrundlage der Einwohnerschaft. Im 18. Jahrhundert erlebte das Tuchgewerbe in Wittstock einen bedeutenden Aufschwung. Anfang des 19. Jahrhunderts arbeiteten hier über 80 Tuchmanufakturen, die überwiegend für das Militär produzierten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts konzentrierte sich die Tuchherstellung auf zuletzt zwei große Hersteller, die Tuchfabriken Friedrich Wilhelm Wegener und Friedrich Paul. Beide verlegten um 1900 ihre nunmehr industrielle Tuchproduktion vor die Tore der Stadt. Dabei entstanden für die Wegenersche Tuchfabrik, die damals bereits mit der Tuchfabrik Draeger-Quandt in Pritzwalk fusioniert war, am heutigen Walter-Schulz- Platz eine beeindruckende Fabrikanlage. Neben einer Fabrikantenvilla wurden in mehreren Bauabschnitten mächtige mehrgeschossige Fabrikationsgebäude und einige Hallen errichtet. Bis 1990 zählte die Textilherstellung in Wittstock zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen, die den Lebens- und Arbeitsalltag mehrerer Tausend Menschen bestimmte. Die zuletzt in der DDR-Zeit als Möbelfabrik genutzte Tuchfabrik steht seit nunmehr über zwei Jahrzehnten ungenutzt leer. Als bedeutendes Zeugnis der Industriegeschichte Wittstocks und der Prignitz sowie als überaus markantes Wahrzeichen der einstigen Tuchmacherstadt besitzt die Tuchfabrik besondere Bedeutung und ist in die Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragen.

Zu Beginn der 90er Jahre wurde die Tuchfabrik vor dem östlichen Stadteingang von einem privaten Investor erworben. Die beabsichtigte Entwicklung als Einzelhandelsstandort ging von Abbrüchen aus und scheiterte nach mehreren Anläufen.
Alle Gebäude sind nach wie vor ohne Nutzung und deshalb zunehmend vom Verfall bedroht, insbesondere das 6-geschossige Produktionsgebäude.

Die Kleinstadt sucht nun nach einer geeigneten, tragfähigen Nutzung für die Wegnersche Tuchfabrik am Walter-Schulz-Platz.

(http://www.denkmal-leipzig.de/media/PDF/2014/Expos_-Wittstock-2014.pdf)

Wattenhuus-Naturerlebnis-Wattwanderung mit David

Eine interessante Wattwanderung kann man auch in Bensersiel erleben. Treffpunkt ist das Watten­huus, von dort aus geht es durch den Kurpark und am Fahrwasser entlang in das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer.

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Unterwegs waren wir mit David, dem staatlich geprüften Wattführer. Natürlich waren wir vorbelastet durch unsere Wattwanderung mit Heino, aber trotzdem hat es Spaß gemacht mit einer großen Gruppe zu laufen, David hat interessante Dinge erzählt und wir haben hier eine ganz andere Art von Watt gesehen.

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An diesem Tag gab es einen heftigen Wetterumschwung, endlich haben wir echtes Nordsee-Wetter erleben können.

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Tipps zur Wattwanderung

Im Wattenhuus gibt es Beachies, niedliche Socken mit Gummisohle. Der Preis – unter 10 Euro. Gummistiefel muss man nicht unbedingt tragen, sie machen das Laufen eher schwerer. Hier ist es nicht gestattet barfuss zu laufen (schade). Ich habe mir die besagten Beachies gekauft, man läuft gut damit. Windjacke, Mütze und Schal sind zu empfehlen.

Ein Blick aufs Schuhwerk.

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Treffpunkt:
Wattenhuus, Seestraße 1, 26427 Bensersiel

Dauer:
ca. 1,5 – 2 Stunden

Kosten:
Erwachsene ab 13 Jahren         7,00 €
Kinder von 3 bis 12                   5,00 €

Personenzahl:
max. 25 Personen

Anmeldung:
Im Wattenhuus oder unter Telefon 04971 / 58 48

Viel Spaß bei der Wanderung wünscht Euch Kerstin

Ausflug in den Park von Schloss Steinhöfel

Ein weiterer Ausflugstipp zum „Indian Summer“ in Brandenburg ist das Schloss Steinhöfel mit dem wunderschönen Park, der sich bei Sonnenschein von seiner besten Seite zeigte. Wir hatten am Wochenende Glück und waren wirklich begeistert. Ich kannte das Schloss bisher nicht, vielleicht geht es Euch ähnlich.
Deshalb ein paar Worte zur Geschichte und Entstehung des Parks.

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Die Schlossgeschichte beginnt 1730 mit der Errichtung eines Herrenhauses durch die Adelsfamilie von Wulffen. In den folgenden Jahrzehnten entstand das Schlossensemble in seiner heutigen Gestalt. 1790 erwarb die Familie des Oberhofmarschalls Valentin von Massow Schloss, Park und Dorfanger. So kam es, dass Valentin von Massow, der der Preußischen Akademie der Künste angehörte und später Intendant der Königlichen Schlösser und Gärten, die Gestaltung des Parkes übernahm. Wahrscheinlich ist der Park Steinhöfel der künstlerisch bedeutendste in der Mark Brandenburg. Er besticht durch die besondere Kombination von Baumgruppen, weitem Blick auf Feld und Wald, Wiesen, kleinen Gewässer und kleineren Bauten. Besonders reizend ist im Herbst die Entdeckung, dass selbst die Baumgruppen in ihrer Laubfärbung aufeinander abgestimmt sind. Bereits am Eingang begrüßen den Besucher zwei Sphinxe. Geschaffen wurden sie 1792 als Sandsteinkopien nach den Originalen von Conrad Boy auf der ehemaligen Herkulesbrücke in Berlin.

Man sollte sich Zeit für den Park, die Brücken und kleinen Teiche nehmen. Es ist eine schöne Entdeckungsreise fürs Auge und die Seele.


Steinhöfel liegt wenige Kilometer von Fürstenwalde entfernt an den nördlichen Ausläufern des landschaftlich reizvollen Berliner Urstromtals. Von hier erreicht man über die A12 Frankfurt/Oder und Berlin. Die Fahrtzeit nach Berlin Mitte beträgt ca. 1 Stunde. Es gibt im Schloss ein schönes Restaurant, preislich in gehobenen Bereich. Man fühlt sich dort sehr wohl und kann in einem kleinen Shop auch Bücher und andere Kleinigkeiten kaufen.

Hier die Kontaktinformationen.

Schloss Steinhöfel Hotel GmbH | Inhaber und Geschäftsführung: Evelyn und Frank John | Schloßweg 04, 15518 Steinhöfel

E-Mail: info@schloss-steinhoefel.de | Tel: + 49 (0)3 36 36 / 2 77 – 0 | Fax: + 49 (0)3 36 36 / 2 77 – 77

Marie Kondo – was gibt es Neues ?

Obwohl ich schon längere Zeit nichts mehr zu dem Thema gepostet habe, sind die alten Artikel noch immer sehr beliebt. Ich denke, da wir es Zeit ein wenig nachzulegen. In den nächsten Tagen kommt mein Herbstkleiderschrank-Bericht mit Bildern, meine Schuh-Kammer sieht auch schon gut aus.

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