Lost Place – der Teufelsberg in Berlin

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Schon immer wollte ich unbedingt auf den Berliner Teufelsberg und als sich die Möglichkeit für einen Fotoworkshop bot, musste ich zuschlagen. Das war vor ein paar Wochen und niemand konnte ahnen (oder doch?), welche Veränderungen anstanden. Der neue Pächter und ein Verwandter des Eigentümers öffnete den Berg für alle – Eintritt 7 Euro.
Für mich ist es das Ende dieser tollen Location – vielleicht übertreibe ich, aber so sieht es für mich aus. Wie mir scheint, wird versucht Geld einzunehmen – no matter what. Nicht nur die Exklusivität geht verloren, ich fürchte die Massen verändern auch die Atmosphäre und damit das Geheimnisvolle des Ortes. Irgendwie ist auch typisch Berlin, man verkauft solche Orte und wundert sich 20 Jahre später darüber. Laut Presseberichten hat das Grundstück damals 5,2 Mio gekostet, nun will man 50 Mio haben. Das ist doch mal eine Gewinnspanne.

Was ist der Teufelsberg?

„Der Teufelsberg ist ein Trümmerberg im Westen Berlins und nach Messungen aus dem Jahr 2013 mit 120,1 m ü. die zweithöchste Erhebung des Stadtgebiets.Der Hügel – mit Aussicht über das Naturschutzgebiet Grunewald und die Havel – liegt im Ortsteil Grunewald (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) an der Teufelsseechaussee zwischen den S-Bahn-Bahnhöfen Grunewald und Heerstraße. Er hat seinen Namen vom nahe gelegenen Teufelssee. Auf dem Berg befinden sich die markanten Bauten einer Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte. Nach dem Abzug der Militärs wurde die Anlage von 1991 bis 1999 als Flugsicherungsradar-Station genutzt. Seitdem stehen die Gebäude leer.“
So fast es Wikipedia zusammen.
Heute gibt es dort viele tolle Graffitis, leerstehende Gebäude der Amis und natürlich die berühmten Abhörkugeln, die ein Wahrzeichen des Berges sind. Pläne fürs Gelände gab und gibt es viele, umgesetzt wurde kaum etwas. Nun ist der Berg gegen einen Eintrittspreis geöffnet, sogenannte Führungen angeboten. Unsere Führung war total sinnlos, also keine 15 Euros ausgeben. Das da Häuser und Türme stehen, sehe ich selbst. Ich hatte auf Hintergrundinfos gehofft, die gab es nicht.

Lohnt sich ein Besuch?

Ich denke schon. Man hat einen tollen Blick über die Stadt und natürlich ist das Unfertige und Dreckige, Teil des Mythos Berlin. Der Weg dorthin ist lang, es gibt nur ein (schmutziges) Dixieklo. Getränke und Essen sollte man mitbringen. Man kann sich auf dem Gelände frei bewegen, am Wochenende ist es sehr voll. Falls man auf die Türme möchte, eine Taschenlampe mitbringen. Es gibt dort keinen Strom mehr und die Treppen sieht man kaum. Kein Scherz – es ist wirklich dunkel, kein Tageslicht. Man sollte auch keine Höhenangst haben.

Meine Fotos

Ich bin mit meiner Ausbeute unzufrieden. Irgendwie habe ich an diesem Tag kein Gefühl für die Location entwickeln können und keine Ideen zum Fotografieren gehabt. Der Workshop war toll, aber was nützt es, wenn die Umsetzung nicht klappt. So gibt es keine Massen von Bildern, aber den Vorsatz einen weiteren Versuch zu machen.

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Einen schönen Start in die Woche wünscht Kerstin

Mein Fotobuch – Urlaub in St.Daniel (2016)

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Wer mich kennt, wundert sich vielleicht, dass ich so begeistert von einem Urlaub in den Bergen bin, denn eigentlich liebe ich das Wasser und das Meer. Aber die Atmosphäre in Kärnten ist so toll, dass ich nun ein Fan dieses Landes geworden bin.

Ich habe mich entschlossen die Geschichte es Urlaubes auch mit Texten zu erzählen, auch weil es ein ungewöhnlicher Start war.

Wie es begann

Liebe Kerstin Zarbock,

Sie haben vor einiger Zeit am Gewinnspiel des Enough Magazins teilgenommen.
Wir freuen uns sehr, Ihnen heute mitteilen zu können, dass Sie im kommenden Frühjahr nach Kärnten aufbrechen werden. Sie sind die glückliche Gewinnerin des

Kurzurlaubs für 2 Personen im Biohotel „der daberer“
mit 3 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Halbpension.

Herzlichen Glückwunsch!

Herzliche Grüße,
Matthias Luckwaldt & das Team von Enough

Unglaublich, oder? So ging es mit auch, also habe ich vorsichtig angefragt, ob es stimmt. Nachdem mir von verschiedenen Seiten ein ok gegeben wurde, begann die Suche nach einem Termin und weil es eine aufwendige Anreise ist, konnte ich den Urlaub auf 5 Tage verlängern.

Sehr geehrte Frau Zarbock,

hiermit bestätigen wir Ihnen Ihren im Medium „enough“ vom Mai 2015 gewonnenen Aufenthalt im Biohotel “der daberer” in St. Daniel, Gailtal, Kärnten.

– Termin: – Sonntag, 28.2. – Freitag, 4.3.2016
– Einladung gilt für 1 Erwachsene mit Halbpension
– Getränke oder sonstige Extras sind von Ihnen zu bezahlen.

So begann es. Ich hatte im Winter schon einige Bilder gezeigt, die schönsten kommen auch ins Fotobuch. Es wird also eine Kombination von Winter- und Sommerurlaub.

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Wie kam es zum Sommerurlaub?

Schon auf dem Weg nach Hause hat mich die Sehnsucht nach dem Hotel und der Landschaft gepackt. In mir reifte der Gedanke, den Sommerurlaub dort zu verbringen. Da gab es nur ein Problem: ich wollte wieder an der Foto-Segeltour mit der Aphrodite teilnehmen und beide Reise konnte ich mir nicht leisten. Ich habe den Gedanken weiter im Kopf gehabt, aber nichts unternommen. Irgendwann schaute ich mir die Webseite des Hotels an und das wars. Ein paar Tage später kam ein Anruf vom Fotofestival Zingst: das Segelschiff sei verkauft worden und der neue Besitzer veranstaltet keine Fototouren mehr. Für mich war das ein Wink des Schicksals. „Mein“ Zimmer wurde reserviert, der Flug gebucht und meine Planung begann.

Toll – im Winter und Sommer

Wenn möglich, möchte ich im Fotobuch die Winter- und Sommermotive gegenüberstellen. Gerade die Umgebung des Hotels bietet sich natürlich an, wobei ich nicht 100 % am gleichen Standpunkt fotografiert habe. Außerdem habe ich eine andere Kamera benutzt, die Canon EOS 7D. Das passende Objektiv war lichtstärker als meins, so wirken die Farben anders. Manchmal war ich auch enttäuscht, weil das strahlende Wetter und der blaue Himmel kaum Kontraste bot. Für das Fotobuch von Canon habe ich deshalb Bilder in Lightroom bearbeitet.

Hier ein paar Beispiele, die auf dem Gelände des Bio-Hotels Daberer entstanden sind.

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Blick auf das Hotel, im Vordergrund das Schwimmbad

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Eine Schaukel für die Großen

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Entspannung auf der Schaukel

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Ein kleiner Bach schlängelt sich durch das Gelände

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Der Naturteich im Wald

 

Jeden Tag dokumentieren oder eine Auswahl treffen ?

Bei der Durchsicht meiner Bilder habe ich mich entschieden nicht jeden Tag oder jede Wanderung ins Buch aufzunehmen. Nicht immer habe ich gute Fotos gemacht, manchmal boten sich keine Motive an.
Zeit hatte ich beispielsweise beim Ausflug ins Lesachtal, wo wirklich schöne Bilder entstanden sind. Ebenso wie die Bilder von der Kirche von St.Daniel.

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Blick auf die Kirche und das Hotel (links) von der anderen Seite der Gail

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Pfarrkirche St. Daniel im Gailtal

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Pfarrkirche St. Daniel

Diese Bilder habe ich bereits ausgewählt und platziert. Zum Glück kann man das im Programm speichern und es jederzeit wieder aufrufen und weitermachen. Ich werde mir wohl noch ein paar Tage Zeit nehmen.

Was sagt Ihr zur Auswahl ? Benutzt Ihr die automatische Zusammenstellung (geht schnell) oder macht Ihr es wie ich?

Bis dann, Kerstin

Wie erstelle ich ein Fotobuch – es wird ernst (Teil 2)

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Wie sieht es aus? Habt Ihr Eure Auswahl getroffen? Oder gibt es noch zu viele Bilder?

Dann schaut noch einmal alle Motive an, prüft die Qualität der Bilder. Die Devise ist – keine Kompromisse machen. Manchmal ist weniger mehr.

Wenn Ihr beim Anschauen seid, dann wählt gleich Bilder fürs Cover und die letzte Seite aus.

Mit der Auswahl der Fotos habt Ihr den größten Schritt getan. Nun kommt es darauf an was Ihr daraus macht.

Bildunterschriften und Texte

Obwohl sie erst später eingefügt werden, kann man sie schon vorbereiten. Längere Texte wie Reiseverlauf oder Erklärungen kann man als Datei speichern und später an entsprechender Stelle einfügen. Nicht nur inhaltliche Fehler lassen sich so vermeiden, auch Rechtschreib- und Grammatikfehler werden vermieden.

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Fragen an Gabriele Kiesling, Physiotherapeutin

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Damit Ihr Euch beim Sichten der Fotos am PC keine Rücken-oder Schulterschmerzen holt, hier ein kleiner Ausflug in die Region – was kann ich dagegen tun !

Die Blackroll ist spätestens seit der Fußball-EM in aller Munde und vielleicht sieht man sie auch bei den Olympischen Spielen in Rio. Grund genug eine Fachfrau zu befragen.

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Liebe Frau Kiesling,

vielen Dank, dass Sie sich Zeit für das Interview nehmen. Vielleicht können Sie uns etwas über sich sagen ?

In Düsseldorf habe ich 40 Jahre lang meine große Physiotherapie-Praxis erfolgreich geleitet und dann an einen jungen Kollegen verkauft. Ich war Vorsitzende und Pressesprecherin des Berufsverbandes freiberuflicher Krankengymnasten IFK.
Heute lebe ich in Berlin und leite dort das diqp. Kärnten ist mein 2. Wohnsitz geworden. Hier betreibe ich eine Privatpraxis und bin Gasttherapeutin in einem renommierten Biohotel.
Die Qualität der Physiotherapie und reproduzierbare Heilerfolge liegen mir ebenso am Herzen, wie die Erstellung von fachspezifischen Patientenprogrammen, um diesen Heilerfolg langfristig zu sichern.
Ich berate Physiotherapie Praxen in Deutschland in Bezug auf Praxisqualität und
erfolgreiche Praxisführung.

Die Anwendung scheint Erfolge zu bringen, aber das A und O ist bestimmt der korrekte Einsatz. Sie haben sich mit diesem Thema beschäftigt.

Die Blackroll ist Faszienbehandlung; daher ist die Popularität zu begrüßen.
Allerdings ist nicht jeder Mensch jung und so fit wie beispielsweise Manuel Neuer.
Mein befreundeter Kollege beim DFB Klaus Eder betreut mit Dr. Müller Wohlfahrt seit mehr als 25 Jahren die Nationalmannschaft. Er weiß sehr gut, wem er was mit der großen Blackroll zutrauen kann. Der interessierte Laie sollte besser eine gewisse Vorsicht mit diesen Übungen walten lassen.

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Wie erstelle ich ein Fotobuch – die Vorbereitungen (1)

Was macht Ihr mit Euren Urlaubsbildern? Ausdrucken? Dann sieht es vielleicht so aus !

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Auf dem Handy lassen, bis es zu voll ist? Oder ein Fotobuch machen?

Ich habe mich entschieden zu meinem Urlaub in Kärnten ein Fotobuch zu erstellen, nicht mein erstes Fotobuch. Aber ich möchte aus meinen Fehlern lernen, Zeit, Arbeit und Geld sparen. Und vielleicht hilft der Beitrag auch Euch ein wenig.

Die Vorbereitungen – worüber solltest Du Dir Gedanken machen?

  • Thema oder Anlass für das Buch auswählen
  • wie teuer darf das Buch sein
  • ist das Buch für Dich oder möchtest Du es anderen zeigen
  • möchtest Du das Buch selbst zusammenstellen oder das Layout eines Anbieters benutzen

Was hat das mit dem Fotobuch zu tun?

Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass es besser ist, sich mit festen Vorstellungen an das Buch zu setzen. Wenn man sich treiben lässt, macht das sicher auch Spaß, aber es kostet Zeit und am Ende ist man vielleicht unzufrieden.

Die Fotos

Die passenden Fotos für Dein Buch auszuwählen wird hart. Selbst wenn man sich auf ein Thema oder einen Anlass festgelegt hat, es gibt meist zu viele Fotos. Also hinsetzen und sortieren.

  1. Was Dir nicht gefällt, unscharf oder nicht gelungen ist – löschen. Ja, ich meine wirklich löschen. Ehrlich, willst Du diese Bilder beim Surfen auf dem PC immer wieder sehen. Nein. Also lösche sie. Es ist hart, aber versuche es.
  2. Wenn Du die schlechten Bilder eliminiert hast, bleibt noch genug übrig. Am besten legst Du Dir nun einen neuen Ordner mit dem Namen Fotobuch an. Dort kannst Du im nächsten Schritt alle Bilder als Kopie ablegen, die in die Auswahl kommen.
  3. Schau den Ordner Fotobuch auf Doppelungen und ähnliche Motive durch. Wenn Du dort die Kopien hast, löschen.
  4. Falls Du keinen Ordner anlegen willst, kannst Du die Fotobuch-Bilder auch taggen – also mit einem bestimmten Wort versehen. Danach kannst Du am Ende des Prozesses suchen. Ich füge machmal einfach ein x zum Namen der Datei hinzu, so findet man die Bilder auch wieder.
  5. Mit Sicherheit hast Du noch zu viele Bilder ausgewählt. Mein Tipp: gehe eine paar Mal über Deine Auswahl und sortiere weiter aus. Es ist besser das zu diesem Zeitpunkt zu machen. Du denkst vielleicht, ich kann sie später aus der Software löschen, aber … Es wäre doch ärgerlich, wenn die Software abstürzt, weil Deine Auswahl zu groß ist. Außerdem übersieht man später leicht Doppelungen.
  6. An diesem Punkt solltest Du Schluss machen. Morgen ist auch noch ein Tag. Vielleicht fällt Dir ein, dass Du noch  Bilder auf dem Handy hast, die Pause gibt Dir die Gelegenheit ohne Hektik diese Bilder zu sichten. Außerdem ist so eine Pause gut für Deinen Nerven und Augen.

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Buchverlosung: „Glutrausch“ – ein Buch übers Grillen

Passend zur Post über den Diner, möchte ich heute ein Buch verlosen, dass sich mit dem Grillen beschäftigt. Ich bin ein Fan und freue mich immer, wenn auf Festen gegrillt wird. In meiner Familie ist das leider selten der Fall.
Grillen kann man viele Dinge, mit dem was und wie beschäftigt sich das Buch „Glutrausch“ von Wolf Angsten und Bernd Rudnick. Sie präsentieren leckere und vielfältige Rezepte, die einfach gelingen sollten, dazu schöne Fotos – was will der Grillfan mehr. Mir gefällt der realistische Ansatz, was hier steht, kann man umsetzen.

Aufgeteilt ist das Buch in:
Glutige Tipps
Vorspeisen
Hauptgerichte
Nachspeisen
Specials

Natürlich kann man sich über die „Männerdomäne“ Grillen streiten oder einfach belustigt darüber hinwegsehen. Ich habe letzteres getan und den Unterhaltungswert des Buch genossen. Vielleicht kann ich meine Familie dazu bringen, dass eine oder andere Rezept auszuprobieren. Der Sommer ist hoffentlich noch lang.

Erschienen ist das Buch im FEL!X Verlag.

Produktinformation von Amazon
Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
Verlag: Fel!x AG;
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3867380538
ISBN-13: 978-3867380539
Größe und/oder Gewicht: 21,5 x 1,5 x 20,5 cm
Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen

Ihr habt die Möglichkeit dieses Buch zu gewinnen. Der Verlag hat mir 2 Exemplare zur Verfügung gestellt.
Ein Buch gibt es über die Seite hier. Man braucht im Kommentarfeld nur zu sagen unter welchen Motto, die Beiträge der letzten Wochen stehen. Das zweite Exemplar gibt es für Facebook-Likes. Vielleicht habt Ihr Glück. Die Verlosung läuft bis Montag 12 Uhr.