Willkommen in der „Alten Ölmühle“ Wittenberge

Ich mag Hotels.
Dort soll man sich wohlfühlen – für eine Nacht oder länger. Die Ausstattung spielt eine Rolle, die Einrichtung ist oft Geschmacksache. Wenn man Zeit hat, gönnt man sich ein gutes Frühstück.

Nicht zu vergessen – die Atmosphäre. Und wenn alles zusammenpasst, dann ist der Aufenthalt im Hotel ein Erlebnis. So ging es mir bei der Alten Ölmühle, tolle Location, wunderbares Flair und die Liebe zum Detail.

Willkommen in der „Alten Ölmühle“ Wittenberge

Die „Alten Ölmühle“ in Wittenberge wurde im 19. Jahrhundert erbaut, Eigentümer war der Berliner Kaufmann Salomon Herz. Im Laufe der Jahre gab es viele Veränderungen (alles genau auf der Webseite der Ölmühle beschrieben) bis die Produktion von Ölen 1991 endete und das ganze Areal unter Denkmalschutz gestellt wurde. Keine Seltenheit in der Nachwendezeit, aber in diesem Fall erkannte jemand das Potential der Gebäude und der Lage an der Elbe.

Blick aus meinem Zimmer

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„Zeitschätze Prignitz – Zentrale Archäologische Orte“

Im Laufe der letzten Jahre habe ich mich immer mehr für die Geschichte meiner Familie und meiner Heimat interessiert. Geboren und aufgewachsen bin ich in der Stadt Brandenburg, damals Bezirk Potsdam.
Heute ist es das Land Brandenburg und die Stadt hat den Zusatz „an der Havel“.
Zum Land Brandenburg gehört u.a. die Region Prignitz, für die der Tourismusverband Prignitz e.V. die Marke Zentrale Archäologische Orte entwickelt hat.
Die sind etwas ganz besonderes: auf halber Strecke zwischen Berlin und Hamburg liegend, zeugen sie vom reichen geschichtlichen Erbe der brandenburgischen Reiseregion, die eine außergewöhnlich hohe Dichte an historischen Schätzen aufweist. Sechs ZAO wurden als herausragende, authentische Orte mit außerordentlich hohem Anschauungswert definiert und sollen als „Leuchttürme der Landesgeschichte“ die Geschichte erlebbar machen.

Wir hatten die Möglichkeit innerhalb von drei Tagen diese ZAO der Prignitz kennenzulernen. Der Tourismusverband Prignitz hatte dafür ein interessantes und abwechslungsreiches Programm erarbeitet, dass uns vom Wittstock nach Wittenberge führte.

Unter anderem waren wir mit diesem Bus unterwegs.

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(Foto: Markus Tiemann)

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Mit dem Porsche in die Weinberge

Habe ich Euer Interesse geweckt ? Ich hoffe doch, denn mit einem Porsche in die Weinberge zu fahren, das ist schon etwas Besonderes.
Auch diesen Programmpunkt bietet das Logis-Hotel Kreuz Post in Zusammenarbeit mit den Burkheimer Winzern an. Gerade jetzt im September wo die Weinfeste beginnen, macht das doppelt so viel Spaß.

 

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Durch die Weinberge führte uns Winzer und Geschäftsführer Gert Schmidt. Er führte uns später noch durch die Winzerkeller und beantwortete alle Fragen zu den Burkheimer Weinen.

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Sicher kann man ihn auch bei den zukünftigen Weinevents in Burkheim treffen.

24.09.-25.09.
Herbsthock in Burkheim am Winzerkeller
03.10.
Hock der Burkheim Touristik am Winzerkeller
25.11.-27.11.
Weihnachtsmarkt in Burkheim im historischen „Mittelstädtle“

Ich würde gern zu dem Weihnachtsmarkt gehen, der ist sicher sehr stimmungsvoll in diesem Städtchen. Schade, dass ich so weit weg wohne.

Natürlich haben die Burkheimer Winzer auch eine Webseite, die hier zu finden ist.

Damit Ihr es nicht vergesst, hier noch ein  Porsche-Bild.

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Burkheimer Winzer

Winzerstraße 8
79235 Vogtsburg-Burkheim

E-Mail: info@burkheimerwinzer.de

 

 

Den Porsche kann man hier mieten.

Keine Garantie für die Preise (Angaben von 2012)

http://www.burkheimerwinzer.de

https://www.logishotels.com

http://www.hotel-kreuz-post.de

Der Nachtwächter zieht durch die „Burkheimer Gassen“

Nach dem Burkheimer Nachtwächtermenü im Logis-Hotel Kreuz-Post ging es mit vollem Magen und weinselig zum Treffpunkt mit dem Nachtwächter.
Erstmals erwähnt werden die Burkheimer Tor- und Nachtwächter in einer Stadtordnung von 1504. Damit gehört Burkheim zu den ältesten belegbaren „Nachtwächter – Städten“. 2001 wurde die Tradition wiederbelebt und der „Burkheimer Nachtwächter“ konnte seine Runde wieder aufnehmen und sein Lied in alemannischer Sprache singen.

Dieses Lied erklingt an den verschiedensten Punkten der Stadt, immer verbunden mit Anekdoten aus der Historie der Stadt. Ich möchte hier nur ein paar fotografische Impressionen von unseren Gang durch die Burkheimer Nacht zeigen. Am Ende des Beitrages gibt es weiterführende Links.

Die Bilder entstanden nach 22 Uhr, daher die Qualität.

Burkheim bei Nacht

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Abschluss des Rundgangs vor dem Rathaus
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Eine Straße bei Nacht
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Der Rundgang geht zu Ende

 

Mehr Informationen zum Rundgang findet man hier:

http://www.burkheimer-nachtwaechter.de/

http://www.burkheimerwinzer.de/weinproben-events/

https://www.vogtsburg.de/de-de/tourismus/kunst-kultur/nachtwaechter

https://www.logishotels.com

http://www.hotel-kreuz-post.de

Ein Wochenende in Burkheim

Was haltet Ihr von einem Wochenende in einem malerischen Städtchen?

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Burkheim – die Perle am Kaiserstuhl

Das besagte Weinstädtchen liegt am Westrand des Kaiserstuhls oberhalb der Rheinauen. Eine Burg-Ruine ist schon von weitem schon zu erkennen und gilt als ein Wahrzeichen der Stadt. Ebenso wie die vielen Weinberge, die die Grundlage für die Burkheimer Weine sind.

Quartier im Logis-Hotel Kreuz-Post

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Das familiäre Landhotel Kreuz-Post, eine seit über 200 Jahren im Familienbesitz befindliche ehemalige Poststation, liegt am Ortseingang von Burkheim. Ich hatte ein schönes Zimmer mit Ausblick auf die Weinberge der Stadt. Was dieses Hotel so besonders macht, ist die Kaiserstuhl-Spa. Diese ist der ganze Stolz des Hotels, denn es ist der bisher einzige Wellness- & Spa-Bereich am Kaiserstuhl. Sehr beindruckend was dort entstanden ist, wunderbare Blickachsen und eine Poolbereich, von dem man direkt in den Garten gehen kann.

 

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Neben dem Schwimmbad gibt es eine finnische Sauna, ein Dampfbad und ein Saunarium. Die ehemaligen Kegelbahnen wurden in verschiedene Behandlungsräume für Ayurveda, Massagen, Thermo-Spa und Kosmetik umgebaut. Geschmackvoll eingerichtet ist auch die Spa-Empfangslounge.
Die Gäste können auch von hier den herrlichen Blick zum inneren Kaiserstuhl genießen. Ohne Probleme kann man den ganzen Tag in der Spa, die nicht nur den Hotelgästen zur Verfügung steht.

Ich war natürlich im Pool, eine perfekte Abkühlung bei heißem Sommerwetter.
Danach ging es in nur 5 Minuten in die mittelalterliche Stadt Burkheim.

Streifzug durch die Gassen

Das wunderbare Wetter läßt die engen Straßen mit den schönen Häusern besonders strahlen. Ich hoffe, dass meine Fotos das eingefangen haben.

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Immer wieder bieten sich neue Fotomotive, schattige Plätze laden zum Verweilen und einem Glas (oder mehr) des Burkheimer Weines ein. Und dann gibt es noch ein Korkenzieher-Museum (beide Themen verdienen natürlich einen Extrabeitrag).

Für uns ging es dann zurück ins Hotel, wo Herr Gehr, der Hotelchef, schon auf uns wartete. Mit interessanten Anekdoten führte er durch den Abend.

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„Der Nachtwächter kommt: ein Nachtwächterrundgang in Kombination mit einem Nachtwächtermenü zu erleben. Hotel Kreuz Post macht eine kleine kulinarische Reise in die Geschichte und die Traditionen Burkheims (Details unter www.burkheimer-nachtwaechter.de)“.

Das Menü entstand in der Küche des Hotels und war hervorragend, um die Weinbegleitung kümmerte sich Winzer Gert Schmidt.

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Wenn Ihr neugierig auf den Nachtwächterrundgang und die Fahrt mit einem Trecker geworden seit, schaut wieder vorbei.

Bis dann, Kerstin

 

Eine Besonderheit und ein Service des Hotels Kreuz Post sind die speziellen Tipps und Angebote, die den Gästen gemacht werden. Das gehört dazu, wenn man Mitglied bei Logis ist. Vielen Dank an das Logis-Hotel Kreuz-Post und Logis für die Einladung.

Adresse:

Posthotel Kreuz Post
Landstraße 1
79235 Vogtsburg – Burkheim

E-Mail: info@kreuz-post.de

https://www.logishotels.com
http://www.hotel-kreuz-post.de

Lost Place – der Teufelsberg in Berlin

Schon immer wollte ich unbedingt auf den Berliner Teufelsberg und als sich die Möglichkeit für einen Fotoworkshop bot, musste ich zuschlagen. Das war vor ein paar Wochen und niemand konnte ahnen (oder doch?), welche Veränderungen anstanden. Der neue Pächter und ein Verwandter des Eigentümers öffnete den Berg für alle – Eintritt 7 Euro.
Für mich ist es das Ende dieser tollen Location – vielleicht übertreibe ich, aber so sieht es für mich aus. Wie mir scheint, wird versucht Geld einzunehmen – no matter what. Nicht nur die Exklusivität geht verloren, ich fürchte die Massen verändern auch die Atmosphäre und damit das Geheimnisvolle des Ortes. Irgendwie ist auch typisch Berlin, man verkauft solche Orte und wundert sich 20 Jahre später darüber. Laut Presseberichten hat das Grundstück damals 5,2 Mio gekostet, nun will man 50 Mio haben. Das ist doch mal eine Gewinnspanne.

Was ist der Teufelsberg?

„Der Teufelsberg ist ein Trümmerberg im Westen Berlins und nach Messungen aus dem Jahr 2013 mit 120,1 m ü. die zweithöchste Erhebung des Stadtgebiets.Der Hügel – mit Aussicht über das Naturschutzgebiet Grunewald und die Havel – liegt im Ortsteil Grunewald (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) an der Teufelsseechaussee zwischen den S-Bahn-Bahnhöfen Grunewald und Heerstraße. Er hat seinen Namen vom nahe gelegenen Teufelssee. Auf dem Berg befinden sich die markanten Bauten einer Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte. Nach dem Abzug der Militärs wurde die Anlage von 1991 bis 1999 als Flugsicherungsradar-Station genutzt. Seitdem stehen die Gebäude leer.“
So fast es Wikipedia zusammen.
Heute gibt es dort viele tolle Graffitis, leerstehende Gebäude der Amis und natürlich die berühmten Abhörkugeln, die ein Wahrzeichen des Berges sind. Pläne fürs Gelände gab und gibt es viele, umgesetzt wurde kaum etwas. Nun ist der Berg gegen einen Eintrittspreis geöffnet, sogenannte Führungen angeboten. Unsere Führung war total sinnlos, also keine 15 Euros ausgeben. Das da Häuser und Türme stehen, sehe ich selbst. Ich hatte auf Hintergrundinfos gehofft, die gab es nicht.

Lohnt sich ein Besuch?

Ich denke schon. Man hat einen tollen Blick über die Stadt und natürlich ist das Unfertige und Dreckige, Teil des Mythos Berlin. Der Weg dorthin ist lang, es gibt nur ein (schmutziges) Dixieklo. Getränke und Essen sollte man mitbringen. Man kann sich auf dem Gelände frei bewegen, am Wochenende ist es sehr voll. Falls man auf die Türme möchte, eine Taschenlampe mitbringen. Es gibt dort keinen Strom mehr und die Treppen sieht man kaum. Kein Scherz – es ist wirklich dunkel, kein Tageslicht. Man sollte auch keine Höhenangst haben.

Meine Fotos

Ich bin mit meiner Ausbeute unzufrieden. Irgendwie habe ich an diesem Tag kein Gefühl für die Location entwickeln können und keine Ideen zum Fotografieren gehabt. Der Workshop war toll, aber was nützt es, wenn die Umsetzung nicht klappt. So gibt es keine Massen von Bildern, aber den Vorsatz einen weiteren Versuch zu machen.

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Einen schönen Start in die Woche wünscht Kerstin