Schnell nach Paris

Schnell mal nach Paris

Der Entschluss nach Paris zu fliegen war wirklich sehr spontan, ganz nach dem Motto gesagt getan.

Flug gebucht – von Schönefeld nach Paris Orly gibt es Flüge von Easyjet. Hin- und zurück für 80 Euro, mit Platzreservierung und Gepäck um die 100 Euro. Ich möchte in diesem Zusammenhang hinweisen, dass es in Berlin-Schönfeld einen gut funktionierenden Flughafen gibt. Ebenfalls mit kurzen Wegen wie in Tegel. Offenbar vergessen viele, dass es in Berlin durch die Grenze viele Dinge doppelt gibt. Dazu gehört der Flughafen, der für viele Berliner viel schneller zu erreichen ist als Tegel.
Warum soll ich 90 Minuten unterwegs sein, wenn es in der Hälfte der Zeit geht. Man steigt aus der S-Bahn und ist in 3 Minuten in der Abfertigungshalle. Wenn man Zeit hat, es gibt jetzt wieder den Bayrischen Biergarten, der einen guten Eindruck macht.

Warum eine Platzreservierung ?

Man steht in der Speedyline und muss nicht drängeln. Ich habe das zum ersten Mal gemacht und habe es nicht bereut. Plus mehr Beinfreiheit, wenn man sich seinen Sitz vorher aussucht.
Bei Gepäck habe ich gespart. Allerdings kontrolliert Easyjet die Größe und wenn der Flug voll ist, darf man bezahlen. Eine Streberin, wie ich es bin, hat genau auf die Größe geachtet. Aus Schaden wird man klug, letztens durfte ich 40 Euro nachzahlen. Darüber ärgere ich mich noch immer.

Das Hotel

Wenn man bei der Wahl des Hotels verschiedene Wünsche berücksichtigen muss, dann kann es schwer werden. Auch in Paris, denn es gibt so viele Angebote.
Am besten setzt man sich ein Preislimit, dann ist es wichtig wie man wohnen will. Ist die Gegend wichtig? Wie groß soll das Zimmer sein? Will man im Hotel frühstücken? braucht man WLAN? Ich kann diese Aufzählung immer weiter fortsetzen.

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Ich habe mich diesmal zurückgenommen, was aber nicht so schlimm war, wobei das weiß man ja vorher nicht, also überlegt Euch, ob Ihr viel Zeit im Hotel verbringen wollt.
Nein – dann reicht ein kleines Zimmer.
Wollt Ihr morgen gleich frühstücken oder Euch auf die Suche nach einem passenden Café machen? Oft kann man das im Hotel entscheiden, also schaut Euch den Frühstücksraum an.

Natürlich ist Paris berühmt für die tollen Straßencafés und es gibt sie wirklich. Da wir aber in einer nicht so schönen Gegend (Gare du Nord) gewohnt haben, war das Hotel eine gute Wahl.

Wie schon angedeutet, die Gegend um den Gare du Nord ist wirklich nicht schön. Aber wir hatten eine Bushaltestelle vor dem Hotel, die Metro fuhr vom Bahnhof und wenn man gern läuft, ist man schnell in besseren Gegenden. Nachts sollte man allerdings nicht allein sein, selbst zu zweit fühlte ich mich nicht so toll.

 

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Aber zurück zum Hotel. Wir haben das Hotel direkt über deren Webseite gebucht. Es war tatsächlich preiswerter als auf allen anderen Seiten. Der Preis war von Tag zu Tag verschieden (zwischen 50 und 70 Euro), das Frühstück kostet 10 Euro. Es ist wirklich ein normales Frühstück wie in deutschen Hotels (außer den fehlenden Würstchen). Ein toller Preis, auch weil man Cappucino trinken kann, die gute Maschine macht es möglich. Selbstbedienung, also Kaffee soviel man will. Gleiches gilt für den Saft und alles anderen. Leider gab es nur aufgebackene Brötchen und Baguette, aber das sind nur Kleinigkeiten und wir waren sehr zufrieden.

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Wir hätten auch die Möglichkeit gehabt, in der Markthalle schrägt gegenüber einzukaufen oder dort zu frühstücken. Dort war es wirklich sehr authentisch und die Preise akzeptabel.

Die Markthalle wird im Reiseführer wie folgt beschrieben: „In dieser wunderschönen, klassischen Markthalle findet der Pariser alles was er an Lebensmitteln braucht. Hier kann man sich hervorragend für den kleinen oder großen Hunger mit Leckereien eindecken.“

Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe gleich am Samstag nach meiner Ankunft in die Markthalle geschaut und irgendwie war es ein perfekter Start in den Kurzurlaub. Was ich sonst alles erlebt und gesehen habe, gibt es in den nächsten Tagen.
Ich hoffe, dass Ihr neugierig geworden seid.
Bis dann Kerstin

Hier die Adresse:
Marché Saint-Quentin
10ème Arrondissement
Metrostation: Gare de l’Est
85bis Boulevard de Magenta, 75010 Paris

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag 8 Uhr bis 20 Uhr
Sonntag 8 Uhr bis 13 Uhr

Und natürlich die Adresse des Hotel:

Hotel Libertel Gare du Nord Suède ***

106, boulevard de Magenta – 75010 Paris

Telefon: +33 (0)1 40 36 10 12

Faxen: +33 (0)1 40 36 11 98

E-mail: gdn@hlparis.com

An der Rezeption spricht man englisch.

Das Hotel Libertel Gare du Nord Suède liegt 100 Meter vom Bahnhof Gare du Nord und ca. 300 Meter von der Gare de l’Est entfernt.

Unser Hotel liegt ganz in der Nähe von mehreren öffentlichen Parkplätzen, der RER-Linien B, D und E, der Metro-Linien 2, 5 und 4 und der Buslinie 26.

Natürliche Schönheitspflege durch Ayurveda

Gerade in dieser Jahreszeit braucht die Haut besondere Pflege. Wie es so schön heißt: ich habe da etwas für Euch, eine Gesichtsmaske, die man einfach herstellen kann. Als ich zum ersten Mal im Viverde Hotel Loryma war, hatte ich meine Vorbehalte was Ayurveda anging, das lag vor allem an Erlebnissen in Sri Lanka. Wahrscheinlich war es einfach nur Pech, aber ich war skeptisch. Kurz vor dem Urlaub begann ich mit der Umstellung meiner Ernährung, gesünder und basischer, und als im Hotel dann Yoga und mehr angeboten wurde, habe ich mich einfach darauf eingelassen. Auch auf den kleinen Kurs zum Mischen einer ayurvedischen Maske, zu dem es auf der Webseite des Viverde Hotels heißt:

„Herstellung und Anwendung einer ayurvedischen Kurkuma-Honigmaske: Masken sind ein Highlight selbstgemachter Naturkosmetik. Sie sind leicht und schnell herzustellen. Vor allem für Allergiker bietet diese Art von frischer Kosmetik enorme Vorteile, da sie aus bekannten Zutaten hergestellt wird, von denen die meisten Menschen wissen, ob sie diese vertragen oder nicht. Kurkuma wird in der traditionellen indischen Heilkunst zu den heissen Gewürzen gerechnet. Mit Ölen vermischt wird es innerlich und äusserlich angewendet. Olivenöl mit seinem natürlichem Vitamin E fördert die Elastizität und Belastbarkeit der Haut und schützt sie vor dem Austrocknen. Honig bindet Feuchtigkeit und seine Inhaltsstoffe ernähren die Haut. Aber das alles erfahren Sie am besten von unsern Spezialisten.“
Der Spezialist ist ein Ayurvedachya, der aus einer traditionellen Familie aus Kerala stammt, in der seit 45 Jahren Ayurveda praktiziert wird. Mit ihm haben 9 weitere Teilnehmerinnen die Maske hergestellt und dann gleich angewandt. Ich hatte zwar die Kamera dabei, aber das Fotografieren war dann doch nicht so einfach. Weil ich die Maske zu Hause sowieso anwenden möchte, habe ich sie heute angerührt und dabei fotografiert.

Man nehme 2 Esslöffel Pinienhonig (oder Wald/Baumhonig), dazu kommt ein Esslöffel Olivenöl und eine Prise Kurkuma. All das wird schnell verrührt, möglichst in der Hand halten – das macht die ganze Sache schnell flüssig.

 

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Dann einfach ein paar Spritzer Zitronensaft dazu und glatt rühren. Die Maske ist jetzt fertig und kann dick aufgetragen werden. Nach rund fünf Minuten alles mit warmen Wasser abwaschen. Das war’s – die Haut fühlt sich wunderbar an, besonders nach einem Tag im Freien oder nach dem Sonnen. Man kann die Maske auch Essen, beziehungsweise die Schale auslecken 🙂

Die abgebildete Menge reicht für mindestens zwei Anwendungen, im Kühlschrank maximal 3 Tage haltbar.

 

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Hier noch einmal die Inhaltsstoffe:

 

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Fall Ihr Euch fragt, warum der Zitronensaft: er öffnet die Poren.

Vielen Dank an die Mitarbeiter des Hotels und dem Yoga-Meister für die interessante Lehrstunde, die kostenlos angeboten wird.

Ich habe die Reise bei TUI gekauft und war ganz normaler Tourist.

Paris – eine Reise in den Frühling

„I Love Paris in the Springtime“

Das Lied aus dem Film „Funny Face“ mit Audrey Hepburn geht mir seit dem Flug nach Paris nicht aus dem Sinn.
Sie kommt nach Paris und will dort natürlich nicht das tun was alle machen – den Eiffelturm besuchen. Aber natürlich spielt dieser eine Hauptrolle, genau wie im Film „French Kiss“. Hier taucht er immer wieder auf, wenn man ihn nicht erwartet.
 

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Irgendwie ging es mir ähnlich.

Am Samstag bin ich in Paris gelandet, aber zum ersten Mal habe ich ihn wirklich zufällig am Sonntag gesehen.
Da habe ich nämlich den Friedhof von Montmartre besucht und auf dem Weg zurück habe ich ihn plötzlich zwischen den Häusern gesehen. Wahrscheinlich wird er im Sommer von den Bäumen verdeckt, aber in dieser Jahreszeit hatte man einen freien Blick. Nun war ich nur 4 Tage in Paris und ich hatte schon befürchtet, dass ich auch diesmal nicht die Zeit zum Besuch haben werde (so war es auch).

Auch deshalb habe ich angefangen ihn aus den verschiedensten Blickwinkeln zu fotografieren. Im ersten Teil meiner Parispost gibt es also den Eiffelturm in klein und von weitem.

Viel Spaß beim Ansehen wünscht Kerstin

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Hamburg: Schöne Aussicht von der Krugkoppelbrücke

Ein Alsterspaziergang ist immer eine gute Idee, selbst im Winter oder bei trüben Wetter kann man viele Dinge entdecken. Ich habe mich an einem trüben Morgen auf den Weg zur Krugkoppelbrücke gemacht, denn von dort sollte man einen wunderbaren Blick auf die Alster und die Skyline von Hamburg haben. Überraschender Weise lies sich so gegen 10 Uhr morgens die Sonne blicken und so entstanden diese schönen Fotos.

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Die Krugkoppelbrücke ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk, das die Alster an der Nordseite der Außenalster zwischen Hamburg-Harvestehude und Winterhude überspannt und die Straße „Krugkoppel“ über den Fluss führt. An der Brücke befindet sich eine Anlegestelle für Alsterdampfer. (Wikipedia)

Elphi – das neue Wahrzeichen Hamburgs

Eine Million Besucher hat sie inzwischen gehabt – die Elbphilharmonie. Wohlgemerkt das Gebäude, musikalisch ist es merkwürdig ruhig geworden. Vielleicht passt es da, dass man das neue Wahrzeichen kurz Elphi nennt.

In den letzten Jahren bin ich fast immer dort gewesen und habe den Fortschritt dokumentiert, nun endlich kann man hinein bzw. hinauf – auf die sogenannte Plaza.

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Sie ist die öffentlich zugängliche Aussichtsplattform  in 37 Metern Höhe, täglich von 9 bis 24 Uhr geöffnet. Weil sich nur 1.200 Personen gleichzeitig auf der Plaza aufhalten können, wird der Zugang wird über Tickets geregelt, die man vor Ort oder Online bekommen kann. Schon von weitem sieht man die Menschen strömen, ich habe mich einfach treiben lassen und bin dann in der Schlange für die Tickets gelandet (Online kostet es 2 Euro, vor Ort ist es umsonst). Die Wartezeit ist nicht so lang, an der Kasse bekommt man ein Ticket für einen Timeslot – also etwas Zeit einplanen. Ich habe die 45 Minuten genutzt und habe mir die Elphi von außen angesehen.

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10 Minuten vor der gebuchten Zeit öffnen die Schranken, das funktioniert alles recht gut.

Eine etwa 80 Meter lange, gebogene Rolltreppe führt vom Haupteingang des Konzerthauses am Platz der Deutschen Einheit sechs Stockwerke aufwärts durch den Speicher bis zu einem Plateau. Hier gibt ein Panoramafenster elbabwärts den Blick frei. Ein erstes Aha-Erlebnis, dass vielen entdeckt, weil man ja unbedingt Selfies auf der Treppe machen muss. Achtung – Sturzgefahr. Über eine zweite, kürzere Rolltreppe und eine Treppe geht es aufs Dach des ehemaligen Kaispeichers, die Plaza.

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Von dort aus geht aus ins Freie und kann nun das Gebäude in fast 40 Metern Höhe umrunden. Trotz des schlechten Wetters hat man einen schöner Rundumblick mit Sicht auf Hafencity, Landungsbrücken und die Altstadtkirchen. Allerdings war es bei meinem Besuch sehr windig und ich bin nicht ganz an den Rand der Balustrade gegangen.

Hier ein Blick nach unten.

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Und in die „Ferne “ !

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Neben den vielen Schiffen auf der Elbe, kann man in die Hafencity schauen.

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Auch die Hafenanlagen sind toll erkennbar.

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Auf dem Rückweg gibt es noch einen kurzen Blick auf die Treppen zum „Großen Saal“.

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Thema Barrierefreiheit

Bevor es dann nach einer Stunde nach unten ging , noch ein paar Worte zur Barrierefreiheit. Offensichtlich haben die Architekten noch nie davon gehört (wie so oft in Deutschland). Ich kann schlecht sehen und allein der Weg zurück zur Rolltreppe war eine Prüfung. Durch die Lampen kann man kaum den Boden erkennen, die Treppen sind so merkwürdig angelegt, dass man sich kaum festhalten kann – das hätte ja den tollen Anblick gestört. Hinzu kommen natürlich die vielen Besucher, die es kaum möglich machen, sich Zeit für den Weg zur Rolltreppe bzw. Restaurant oder WC zu nehmen. Übrigens – Toiletten, sie sind über eine schmale Treppe zu erreichen (2 Personen passen kaum nebeneinander), für die Frauen gibt es 5 (in Worten fünf). Hoffentlich rüstet man da noch nach. Wie soll das funktionieren, wenn Konzerte stattfinden ? Ich hoffe man nimmt das Thema ernst und ändert etwas.

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Die Elphi von außen

Zum Schluß noch ein paar Bilder aus der Dämmerung, an die blaue Stunde war bei dem Wetter nicht zu denken.

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Es gibt sicher später ein paar Sonnenbilder, ich bin gespannt wie die Außenfront dann aussieht.

Wie kommt man zur Elbphilharmonie ?

Elbphilharmonie Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg

U-BAHN, BUS UND FÄHRE

U3: Haltestelle Baumwall (Elbphilharmonie) (ca. 450 m entfernt)
U4: Haltestelle Überseequartier (ca. 950 m entfernt)
Bus 111: Haltestelle Am Kaiserkai (Elbphilharmonie) (ca. 150 m entfernt)
Bus 6: Haltestelle Auf dem Sande (ca. 550 m entfernt)
Fährlinie 72 (ab Landungsbrücken): Anleger »Elbphilharmonie« (ca. 80 m entfernt). Ein Plaza-Ticket ist kein gültiges HVV-Ticket. (https://www.elbphilharmonie.de/de/anfahrt)