Buchvorstellung: Petra Reski – Bei aller Liebe

Bei der Zusammenstellung eines Jahresrückblickes bin ich auf Material gestoßen, dass ich irgendwie vergessen und nicht gepostet hatte. Das möchte ich nun nachholen, denn manche dieser Events sind es wirklich wert, darüber zu schreiben.

 

Im Sommer 2017 erschien Petra Reskis neuer Roman „Bei aller Liebe“ und der Verlag „Hoffmann und Campe“ lud dazu Freunde, Leser und Buchhändler auf die Dachterrasse des Zoo-Hotels ein. Es war ein toller Sommerabend und bevor Frau Reski eintraf, konnte ich mich mit Buchhändlerinnen unterhalten, die ab und zu an solchen Veranstaltungen teilnehmen konnten. Für mich war es das erste Mal und ich würde mich freuen wieder einmal an so einem Event teilzunehmen.

 

 

Oft lesen die Autoren aus ihren neuen Büchern vor, Petra Reski machte es anders. Sie beantwortete Fragen zum Buch, der Mafia und ihrer Situation. Das Interesse war groß, auch weil es ja noch immer Prozesse wegen die Autorin gibt und die Frage der Kostenübernahme (der Freitag weigerte sich). Das Foundraising hat aber sehr gute Ergebnisse gebracht.

Hier in Berlin ging es aber um den dritten Band der Serena Vitale Serie, die in Palermo spielt. Die widerspenstige Staatsanwältin kämpft wieder gegen die Mafia. Der Mord an einem deutschen Staatsanwalt stört da eher, afrikanische Schlepperbanden nehmen ihre Zeit in Anspruch, denn am Elend der Flüchtlinge wollen viele verdienen. Doch es kommt anders, denn der Staatsanwalt ermittelte in Deutschland gegen die Mafia, und Serena Vitale wird klar, dass es sich keinesfalls um ein Verbrechen aus Leidenschaft handelt. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich selbst in die Ermittlungen einzumischen. Ich habe zuvor kein Buch aus der Serie gelesen, das ist aber auch nicht nötig. Man ist nach ein paar Seiten fasziniert von der selbstständigen Frau und verfolgt die Ermittlungen gespannt. Mir hat es so gut gefallen, dass ich inzwischen auch die beiden ersten Bücher gelesen habe Palermo Connection – Serena Vitale ermittelt, Hoffmann und Campe 2014 und Die Gesichter der Toten – Serena Vitales zweiter Fall, Hoffmann und Campe 2015).

 

 

Der Verlag hat mir das neue Buch zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Wer Interesse hat, einfach einen kleinen Kommentar hinterlassen.

 

 

Petra Reski kann man im März 2018 wieder live erleben, hier die Termine:

  • Ingolstadt, 12. März 2018, Lesung und Vortrag
  • Duisburg, 14. März 2018, Festival Akzente
  • Lübeck, 15. März 2018, Buchhandlung Hugendubel
  • Lübeck, 16. März 2018, Deutsch-italienische Gesellschaft
  • Marl, 19. März 2018, 20 Uhr, Kulturzentrum

Zur Autorin:

Petra Reski wurde im Ruhrgebiet geboren und lebt in Venedig. Seit 1989 schreibt sie über Italien – für Die Zeit, Geo, Merian, Focus und Brigitte – und immer wieder über das Phänomen Mafi a. Sie drehte einen Film über Mafiafrauen und wurde für ihre Reportagen und Bücher mehrfach ausgezeichnet, in Deutschland zuletzt mit dem Journalistinnenpreis und als »Reporterin des Jahres«. In Italien erhielt sie für ihr Antimafia-Engagement den Premio Civitas und den Amalfi Coast Media Award. Petra Reski hat mehrere Romane und Sachbücher veröffentlicht, zuletzt bei Hoffmann und Campe Von Kamen nach Corleone. Die Mafia in Deutschland (2010), Palermo Connection (2014) und Die Gesichter der Toten (2015). Zeitgleich zum neuen Fall von Serena Vitale, Bei aller Liebe, erscheint 2017 im Thiele Verlag Alles über Venedig als überarbeitete Neuausgabe.

www.petrareski.com

Das Buch erschien bei Hoffmann und Campe, bestellbar in jeder Buchhandlung und auch online.

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH (18. Juli 2017)
  • ISBN-13: 978-3455001570

Danke an den Verlag für die Einladung und die Bücher.