Bücher – von der Kunst, die richtigen Bücher zu besitzen

Ich habe den Titel einer Blogparade zum Thema „Bücher besitzen“ einfach abgewandelt. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen keine Bücher in meiner Wohung zu haben, schließlich habe ich nicht umsonst Bibliothekswissenschaft studiert. Aber ich muss mir eingestehen, dass ich einfach nicht mehr so viele Bücher lese wie früher. Es gibt einfach zuviel Ablenkung und die Lebenszeit ist begrenzt. So kaufe ich mir inzwischen kaum noch Bücher, manchmal lade ich mir Leseproben auf den iPad und kaufe dann das Buch oder lösche es bei Nichtgefallen.
Aber was macht man nun mit den alten Büchern ? Zu DDR-Zeiten habe ich einfach alles gekauft, zumal ich das Privileg hatte, an seltene Titel zu kommen. Vielen davon habe ich gelesen, manches für Später aufgehoben.
Dieses Später kam nicht, die Bücher blieben.
Aber inzwischen erdrücken mich die vielen Bücher, die ich wohl nie lesen werde oder an denen ich das Interesse verloren haben. Deshalb habe ich angefangen sie zu verschenken oder/und zu verkaufen. Der Verkauf ist oft aufwendig und bringt nicht viel ein, das Verschenken ist mühsam, weil meine Freunde auch genug Lesestoff haben.
In Berlin stellt man auch Bücher zum Verschenken in den Hausflur, auch eine Möglichkeit etwas loszuwerden.

So sieht es nun nach 6 Monaten meiner Aktion #wegdamit aus.

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Nicht wirklich leer, oder ? Dabei gehe ich schon aggressiv vor, ich behalten kaum noch Bücher der Bücher wegen. Aber anscheinend reicht das nicht. Heute habe ich noch ein kleines Regal auf unserem Hof aufgestellt, es soll ja nicht regnen und dann lag eine passende Visitenkarte zu einem Bücherabholdienst im Briefkasten. Ein Zeichen? Vielleicht. Die Email ist auf dem Weg und ich hoffe zum Wochenende sind wenigstens die Karton weg, die noch vor meiner Wohnungstür stehen. Plus Schallplatten. Soweit so gut.
Wie sehen Eure Bücherregale aus? Könnt Ihr mich überhaupt verstehen ?

Eure Kerstin

Hier mehr zum Thema:

Von der Kunst, keine Bücher besitzen zu wollen