Essen … wie Gott in Frankreich

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Ich habe überlegt wie ich den zweiten Bericht über mein Paris-Wochenende beginnen sollte. Dann fiel mir das Sprichwort „Leben wie Gott in Frankreich“ ein. Der Ursprung der Redewendung ist nicht eindeutig geklärt. Fest steht allerdings, dass sie etwa zur Zeit der Französischen Revolution, also im ausgehenden 18. Jahrhundert, entstanden ist.

Und so beginne ich einfach mit dem Thema, denn die französische Küche und die Weine Frankreichs sind untrennbar mit der französischen Kultur verbunden. Schon seit dem frühen 16. Jahrhundert gilt die Cuisine Française als die einflussreichste Landesküche Europas und international ist die französische Küche auch deshalb so beliebt, weil das Essen weitaus mehr bedeutet als die bloße Zuführung von Nährstoffen. Und das merkt man, wenn man durch Paris läuft. So viele kleine Geschäfte habe ich lange nicht gesehen, es gibt eine Riesenauswahl an frischem Fleisch und Fisch, tollen Käsen und wunderbar frischem Backwerk.

Ein Beispiel ist diese Bäckerei.

Du Pain et des Idées

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Wir haben nach der Bäckerei speziell gesucht, weil sie oft Preise für ihre Produkte erhält. Man merkt an der Schlange im Geschäft wie beliebt die Produkte ist. Aber so hat man Zeit sich umzusehen und zu überlegen was man kaufen will.
Ich habe mich für einen herrlichen Croissant entschieden.

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Einfach genial und man merkt den Unterschied zu den Backwaren aus der Kühltruhe. Absolute Empfehlung. Dazu kam noch Brioche, die leider durch den Streik an den Berliner Flughäfen nicht frisch genossen werden konnte. Schade, aber der Toaster konnte ein wenig retten.

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Zu finden ist die Bäckerei (es gibt hier kein Café oder die Möglichkeit sich hinzusetzen) hier.

Du Pain et des Idées
34 rue Yves Toudic
75010 Paris

Geöffnet von Montag bis Freitag:
6h45 bis 20 Uhr

 

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(Located between « place de la république » and « canal Saint martin », it is a 5 minutes walk from République metro station.
Take rue Beaurepaire, make a left on rue Yves Toudic and stop at the corner with rue de Marseille)

Schnell nach Paris

Schnell mal nach Paris

Der Entschluss nach Paris zu fliegen war wirklich sehr spontan, ganz nach dem Motto gesagt getan.

Flug gebucht – von Schönefeld nach Paris Orly gibt es Flüge von Easyjet. Hin- und zurück für 80 Euro, mit Platzreservierung und Gepäck um die 100 Euro. Ich möchte in diesem Zusammenhang hinweisen, dass es in Berlin-Schönfeld einen gut funktionierenden Flughafen gibt. Ebenfalls mit kurzen Wegen wie in Tegel. Offenbar vergessen viele, dass es in Berlin durch die Grenze viele Dinge doppelt gibt. Dazu gehört der Flughafen, der für viele Berliner viel schneller zu erreichen ist als Tegel.
Warum soll ich 90 Minuten unterwegs sein, wenn es in der Hälfte der Zeit geht. Man steigt aus der S-Bahn und ist in 3 Minuten in der Abfertigungshalle. Wenn man Zeit hat, es gibt jetzt wieder den Bayrischen Biergarten, der einen guten Eindruck macht.

Warum eine Platzreservierung ?

Man steht in der Speedyline und muss nicht drängeln. Ich habe das zum ersten Mal gemacht und habe es nicht bereut. Plus mehr Beinfreiheit, wenn man sich seinen Sitz vorher aussucht.
Bei Gepäck habe ich gespart. Allerdings kontrolliert Easyjet die Größe und wenn der Flug voll ist, darf man bezahlen. Eine Streberin, wie ich es bin, hat genau auf die Größe geachtet. Aus Schaden wird man klug, letztens durfte ich 40 Euro nachzahlen. Darüber ärgere ich mich noch immer.

Das Hotel

Wenn man bei der Wahl des Hotels verschiedene Wünsche berücksichtigen muss, dann kann es schwer werden. Auch in Paris, denn es gibt so viele Angebote.
Am besten setzt man sich ein Preislimit, dann ist es wichtig wie man wohnen will. Ist die Gegend wichtig? Wie groß soll das Zimmer sein? Will man im Hotel frühstücken? braucht man WLAN? Ich kann diese Aufzählung immer weiter fortsetzen.

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Ich habe mich diesmal zurückgenommen, was aber nicht so schlimm war, wobei das weiß man ja vorher nicht, also überlegt Euch, ob Ihr viel Zeit im Hotel verbringen wollt.
Nein – dann reicht ein kleines Zimmer.
Wollt Ihr morgen gleich frühstücken oder Euch auf die Suche nach einem passenden Café machen? Oft kann man das im Hotel entscheiden, also schaut Euch den Frühstücksraum an.

Natürlich ist Paris berühmt für die tollen Straßencafés und es gibt sie wirklich. Da wir aber in einer nicht so schönen Gegend (Gare du Nord) gewohnt haben, war das Hotel eine gute Wahl.

Wie schon angedeutet, die Gegend um den Gare du Nord ist wirklich nicht schön. Aber wir hatten eine Bushaltestelle vor dem Hotel, die Metro fuhr vom Bahnhof und wenn man gern läuft, ist man schnell in besseren Gegenden. Nachts sollte man allerdings nicht allein sein, selbst zu zweit fühlte ich mich nicht so toll.

 

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Aber zurück zum Hotel. Wir haben das Hotel direkt über deren Webseite gebucht. Es war tatsächlich preiswerter als auf allen anderen Seiten. Der Preis war von Tag zu Tag verschieden (zwischen 50 und 70 Euro), das Frühstück kostet 10 Euro. Es ist wirklich ein normales Frühstück wie in deutschen Hotels (außer den fehlenden Würstchen). Ein toller Preis, auch weil man Cappucino trinken kann, die gute Maschine macht es möglich. Selbstbedienung, also Kaffee soviel man will. Gleiches gilt für den Saft und alles anderen. Leider gab es nur aufgebackene Brötchen und Baguette, aber das sind nur Kleinigkeiten und wir waren sehr zufrieden.

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Wir hätten auch die Möglichkeit gehabt, in der Markthalle schrägt gegenüber einzukaufen oder dort zu frühstücken. Dort war es wirklich sehr authentisch und die Preise akzeptabel.

Die Markthalle wird im Reiseführer wie folgt beschrieben: „In dieser wunderschönen, klassischen Markthalle findet der Pariser alles was er an Lebensmitteln braucht. Hier kann man sich hervorragend für den kleinen oder großen Hunger mit Leckereien eindecken.“

Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe gleich am Samstag nach meiner Ankunft in die Markthalle geschaut und irgendwie war es ein perfekter Start in den Kurzurlaub. Was ich sonst alles erlebt und gesehen habe, gibt es in den nächsten Tagen.
Ich hoffe, dass Ihr neugierig geworden seid.
Bis dann Kerstin

Hier die Adresse:
Marché Saint-Quentin
10ème Arrondissement
Metrostation: Gare de l’Est
85bis Boulevard de Magenta, 75010 Paris

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag 8 Uhr bis 20 Uhr
Sonntag 8 Uhr bis 13 Uhr

Und natürlich die Adresse des Hotel:

Hotel Libertel Gare du Nord Suède ***

106, boulevard de Magenta – 75010 Paris

Telefon: +33 (0)1 40 36 10 12

Faxen: +33 (0)1 40 36 11 98

E-mail: gdn@hlparis.com

An der Rezeption spricht man englisch.

Das Hotel Libertel Gare du Nord Suède liegt 100 Meter vom Bahnhof Gare du Nord und ca. 300 Meter von der Gare de l’Est entfernt.

Unser Hotel liegt ganz in der Nähe von mehreren öffentlichen Parkplätzen, der RER-Linien B, D und E, der Metro-Linien 2, 5 und 4 und der Buslinie 26.

Natürliche Schönheitspflege durch Ayurveda

Gerade in dieser Jahreszeit braucht die Haut besondere Pflege. Wie es so schön heißt: ich habe da etwas für Euch, eine Gesichtsmaske, die man einfach herstellen kann. Als ich zum ersten Mal im Viverde Hotel Loryma war, hatte ich meine Vorbehalte was Ayurveda anging, das lag vor allem an Erlebnissen in Sri Lanka. Wahrscheinlich war es einfach nur Pech, aber ich war skeptisch. Kurz vor dem Urlaub begann ich mit der Umstellung meiner Ernährung, gesünder und basischer, und als im Hotel dann Yoga und mehr angeboten wurde, habe ich mich einfach darauf eingelassen. Auch auf den kleinen Kurs zum Mischen einer ayurvedischen Maske, zu dem es auf der Webseite des Viverde Hotels heißt:

„Herstellung und Anwendung einer ayurvedischen Kurkuma-Honigmaske: Masken sind ein Highlight selbstgemachter Naturkosmetik. Sie sind leicht und schnell herzustellen. Vor allem für Allergiker bietet diese Art von frischer Kosmetik enorme Vorteile, da sie aus bekannten Zutaten hergestellt wird, von denen die meisten Menschen wissen, ob sie diese vertragen oder nicht. Kurkuma wird in der traditionellen indischen Heilkunst zu den heissen Gewürzen gerechnet. Mit Ölen vermischt wird es innerlich und äusserlich angewendet. Olivenöl mit seinem natürlichem Vitamin E fördert die Elastizität und Belastbarkeit der Haut und schützt sie vor dem Austrocknen. Honig bindet Feuchtigkeit und seine Inhaltsstoffe ernähren die Haut. Aber das alles erfahren Sie am besten von unsern Spezialisten.“
Der Spezialist ist ein Ayurvedachya, der aus einer traditionellen Familie aus Kerala stammt, in der seit 45 Jahren Ayurveda praktiziert wird. Mit ihm haben 9 weitere Teilnehmerinnen die Maske hergestellt und dann gleich angewandt. Ich hatte zwar die Kamera dabei, aber das Fotografieren war dann doch nicht so einfach. Weil ich die Maske zu Hause sowieso anwenden möchte, habe ich sie heute angerührt und dabei fotografiert.

Man nehme 2 Esslöffel Pinienhonig (oder Wald/Baumhonig), dazu kommt ein Esslöffel Olivenöl und eine Prise Kurkuma. All das wird schnell verrührt, möglichst in der Hand halten – das macht die ganze Sache schnell flüssig.

 

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Dann einfach ein paar Spritzer Zitronensaft dazu und glatt rühren. Die Maske ist jetzt fertig und kann dick aufgetragen werden. Nach rund fünf Minuten alles mit warmen Wasser abwaschen. Das war’s – die Haut fühlt sich wunderbar an, besonders nach einem Tag im Freien oder nach dem Sonnen. Man kann die Maske auch Essen, beziehungsweise die Schale auslecken 🙂

Die abgebildete Menge reicht für mindestens zwei Anwendungen, im Kühlschrank maximal 3 Tage haltbar.

 

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Hier noch einmal die Inhaltsstoffe:

 

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Fall Ihr Euch fragt, warum der Zitronensaft: er öffnet die Poren.

Vielen Dank an die Mitarbeiter des Hotels und dem Yoga-Meister für die interessante Lehrstunde, die kostenlos angeboten wird.

Ich habe die Reise bei TUI gekauft und war ganz normaler Tourist.

Paris – eine Reise in den Frühling

„I Love Paris in the Springtime“

Das Lied aus dem Film „Funny Face“ mit Audrey Hepburn geht mir seit dem Flug nach Paris nicht aus dem Sinn.
Sie kommt nach Paris und will dort natürlich nicht das tun was alle machen – den Eiffelturm besuchen. Aber natürlich spielt dieser eine Hauptrolle, genau wie im Film „French Kiss“. Hier taucht er immer wieder auf, wenn man ihn nicht erwartet.
 

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Irgendwie ging es mir ähnlich.

Am Samstag bin ich in Paris gelandet, aber zum ersten Mal habe ich ihn wirklich zufällig am Sonntag gesehen.
Da habe ich nämlich den Friedhof von Montmartre besucht und auf dem Weg zurück habe ich ihn plötzlich zwischen den Häusern gesehen. Wahrscheinlich wird er im Sommer von den Bäumen verdeckt, aber in dieser Jahreszeit hatte man einen freien Blick. Nun war ich nur 4 Tage in Paris und ich hatte schon befürchtet, dass ich auch diesmal nicht die Zeit zum Besuch haben werde (so war es auch).

Auch deshalb habe ich angefangen ihn aus den verschiedensten Blickwinkeln zu fotografieren. Im ersten Teil meiner Parispost gibt es also den Eiffelturm in klein und von weitem.

Viel Spaß beim Ansehen wünscht Kerstin

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Hamburg: Schöne Aussicht von der Krugkoppelbrücke

Ein Alsterspaziergang ist immer eine gute Idee, selbst im Winter oder bei trüben Wetter kann man viele Dinge entdecken. Ich habe mich an einem trüben Morgen auf den Weg zur Krugkoppelbrücke gemacht, denn von dort sollte man einen wunderbaren Blick auf die Alster und die Skyline von Hamburg haben. Überraschender Weise lies sich so gegen 10 Uhr morgens die Sonne blicken und so entstanden diese schönen Fotos.

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Die Krugkoppelbrücke ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk, das die Alster an der Nordseite der Außenalster zwischen Hamburg-Harvestehude und Winterhude überspannt und die Straße „Krugkoppel“ über den Fluss führt. An der Brücke befindet sich eine Anlegestelle für Alsterdampfer. (Wikipedia)