Das Wiener „Haus des Meeres“ – eine Fotoreportage von Andreas Zarbock

Heute möchte ich Euch Fotos zeigen, die vor kurzem in Wien entstanden sind.
Sie stammen von Andreas Zarbock, der das Museum „Haus des Meeres“ besucht hat. In vielerlei Hinsicht ein interessanter Ort.

Dieses Museum ist in einem Flakturm aus dem 2.Weltkrieg untergebracht, den man umfunktioniert hat. Auf 8 Stockwerken findet man nun verschiedene Aquarien (Süßwasser- und Meereswassertiere) und Terrarien, auch über einen Tropenwald, in dem sich kleine Affen frei bewegen, verfügt das Museum.
Aber es gibt noch viel mehr zu sehen, schaut selbst.

Die frühere Geschichte des Flakturmes kann man in einer gesonderten Ausstellung kennenlernen.

Der sogenannte „Leitturm“ – das Flakturmpaar besteht aus dem Leitturm im Esterházypark (Bezirk Mariahilf) und dem Gefechtsturm in der Stiftskaserne (Bezirk Neubau) – in dem sich heute das Haus des Meeres befindet, wurde in der Zeit von Oktober 1943 bis Juli 1944 errichtet-10 Monate Bauzeit!

Vom ersten bis zum vierten Stock diente er dem zivilen Luftschutz, wobei sich im vierten Geschoß auch Räume der Reichspost und für das Schnellkommando des Bürgermeisters befanden. Darüber war Militär untergebracht.

Auch nach dem Krieg eine wechselnde Geschichte: In den 1950er- und 1960er-Jahren gab es  im Luftschutzkeller, eine unterirdische Jugend-Herberge, Ab 1956 wurde er für das Haus des Meeres umgebaut, das seit 1958 hier seinen Sitz hat. Es gibt auch ein kleines Museum im Bunker, innerhalb einer Führung erhält man interessante Informationen  zum Bau und zum Einsatz im Krieg.

Ein echtes Highlight ist die wunderbare Aussicht auf Wien, die man vom Dach des Flakturmes hat.

 

Vielen Dank für die tollen Bilder. Wer neugierig auf mehr Fotos ? Dann schaut Euch Andreas Zarbock auf Instagram an

Andreas Zarbock Fotos findet man auch hier.

 

Falls Ihr auch einen Wien-Urlaub plant, dann schaut Euch doch das Angebot des Vienna Passes an.

Damit kann man die Stadt an der Donau mit den HOP ON HOP OFF Bussen von VIENNA SIGHTSEEING TOURS, einem detailliertem Guidebook und einer Zeitkarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel zu erkunden.

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Das Museum ist allerdings nur indirekt beteiligt, denn als gemeinnützige Stiftung ohne staatliche Zuschüsse, ist es auf die Eintrittsgelder angewiesen. Aber bei Vorlage des Vienna Passes gibt es ein kleines Geschenk, eine schöne Geste.

Informationen zum „Haus des Meeres“  wie Eintritt und der Anreise findet man auf der Webseite des Museum.

 

 

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