Der Sendemast von Britz am Boden

Um 14 Uhr ertönte das Zeichen zur Sprengung, ein Knall und der 160 m hohe Sendemast in Britz fiel in sich zusammen. Sah man von weitem die Dimensionen des Mastes nicht wirklich, aber wenn man vor dem zerstörten Mast steht – dann bekommt man Respekt vor der Arbeit der Verantwortlichen. Alles klappte wie geplant, die Sprengfirma TVF verwandte 1,4 Kilo Sprengstoff, die Stahlseil-Verankerungen wurden planmäßig gelöst, der Sendemast genau so wie es geplant wurde – wovon wir uns im Anschluß überzeugen konnten.

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160 Meter geborstenes Metall liegen nun auf dem Gelände des Senders, sie werden in den nächsten Tagen demontiert und abtransportiert.
„Ein bisschen Wehmut ist schon dabei, die alte Technik war schließlich sehr langlebig und wurde von unseren Mitarbeiter mit großer Leidenschaft gepflegt“, sagt DRL-Sicherheitsbeauftrager Deuscher.
Einen Trost gibt es: Europas einst leistungsstärkste Sendeanlage wird nicht wie der Rest in Britz verschrottet. „Der heilige Schatz“ sei schon dem Industrie-Salon in Schöneweide übergeben worden. Dort wird er bald in der Ausstellung gezeigt – gleich neben den DDR-Störsendern. Bevor es aber soweit ist, hier noch ein paar Fotos vom zerstörten Sendemast.

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