Elphi – das neue Wahrzeichen Hamburgs

Eine Million Besucher hat sie inzwischen gehabt – die Elbphilharmonie. Wohlgemerkt das Gebäude, musikalisch ist es merkwürdig ruhig geworden. Vielleicht passt es da, dass man das neue Wahrzeichen kurz Elphi nennt.

In den letzten Jahren bin ich fast immer dort gewesen und habe den Fortschritt dokumentiert, nun endlich kann man hinein bzw. hinauf – auf die sogenannte Plaza.

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Sie ist die öffentlich zugängliche Aussichtsplattform  in 37 Metern Höhe, täglich von 9 bis 24 Uhr geöffnet. Weil sich nur 1.200 Personen gleichzeitig auf der Plaza aufhalten können, wird der Zugang wird über Tickets geregelt, die man vor Ort oder Online bekommen kann. Schon von weitem sieht man die Menschen strömen, ich habe mich einfach treiben lassen und bin dann in der Schlange für die Tickets gelandet (Online kostet es 2 Euro, vor Ort ist es umsonst). Die Wartezeit ist nicht so lang, an der Kasse bekommt man ein Ticket für einen Timeslot – also etwas Zeit einplanen. Ich habe die 45 Minuten genutzt und habe mir die Elphi von außen angesehen.

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10 Minuten vor der gebuchten Zeit öffnen die Schranken, das funktioniert alles recht gut.

Eine etwa 80 Meter lange, gebogene Rolltreppe führt vom Haupteingang des Konzerthauses am Platz der Deutschen Einheit sechs Stockwerke aufwärts durch den Speicher bis zu einem Plateau. Hier gibt ein Panoramafenster elbabwärts den Blick frei. Ein erstes Aha-Erlebnis, dass vielen entdeckt, weil man ja unbedingt Selfies auf der Treppe machen muss. Achtung – Sturzgefahr. Über eine zweite, kürzere Rolltreppe und eine Treppe geht es aufs Dach des ehemaligen Kaispeichers, die Plaza.

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Von dort aus geht aus ins Freie und kann nun das Gebäude in fast 40 Metern Höhe umrunden. Trotz des schlechten Wetters hat man einen schöner Rundumblick mit Sicht auf Hafencity, Landungsbrücken und die Altstadtkirchen. Allerdings war es bei meinem Besuch sehr windig und ich bin nicht ganz an den Rand der Balustrade gegangen.

Hier ein Blick nach unten.

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Und in die „Ferne “ !

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Neben den vielen Schiffen auf der Elbe, kann man in die Hafencity schauen.

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Auch die Hafenanlagen sind toll erkennbar.

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Auf dem Rückweg gibt es noch einen kurzen Blick auf die Treppen zum „Großen Saal“.

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Thema Barrierefreiheit

Bevor es dann nach einer Stunde nach unten ging , noch ein paar Worte zur Barrierefreiheit. Offensichtlich haben die Architekten noch nie davon gehört (wie so oft in Deutschland). Ich kann schlecht sehen und allein der Weg zurück zur Rolltreppe war eine Prüfung. Durch die Lampen kann man kaum den Boden erkennen, die Treppen sind so merkwürdig angelegt, dass man sich kaum festhalten kann – das hätte ja den tollen Anblick gestört. Hinzu kommen natürlich die vielen Besucher, die es kaum möglich machen, sich Zeit für den Weg zur Rolltreppe bzw. Restaurant oder WC zu nehmen. Übrigens – Toiletten, sie sind über eine schmale Treppe zu erreichen (2 Personen passen kaum nebeneinander), für die Frauen gibt es 5 (in Worten fünf). Hoffentlich rüstet man da noch nach. Wie soll das funktionieren, wenn Konzerte stattfinden ? Ich hoffe man nimmt das Thema ernst und ändert etwas.

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Die Elphi von außen

Zum Schluß noch ein paar Bilder aus der Dämmerung, an die blaue Stunde war bei dem Wetter nicht zu denken.

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Es gibt sicher später ein paar Sonnenbilder, ich bin gespannt wie die Außenfront dann aussieht.

Wie kommt man zur Elbphilharmonie ?

Elbphilharmonie Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg

U-BAHN, BUS UND FÄHRE

U3: Haltestelle Baumwall (Elbphilharmonie) (ca. 450 m entfernt)
U4: Haltestelle Überseequartier (ca. 950 m entfernt)
Bus 111: Haltestelle Am Kaiserkai (Elbphilharmonie) (ca. 150 m entfernt)
Bus 6: Haltestelle Auf dem Sande (ca. 550 m entfernt)
Fährlinie 72 (ab Landungsbrücken): Anleger »Elbphilharmonie« (ca. 80 m entfernt). Ein Plaza-Ticket ist kein gültiges HVV-Ticket. (https://www.elbphilharmonie.de/de/anfahrt)

 

 

 

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