Fotokreuzfahrt mit der Aphrodite – mein Reisetagebuch

In diesem Jahr habe ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllt – einen Segeltörn. Ok, eigentlich dachte ich an die Karibik, aber die Ostsee ist auch toll und bezahlbar. Zumal man hier Fotografieren sollte und konnte. Den Hinweis auf die Kreuzfahrt bekam ich von Robert Geipel, der mit an Board war und immer für uns und unsere Probleme mit Motiven, Kameras und anderen Dingen da war.
Aber ich greife den Ereignissen ein wenig vor.

Für mich begann der Kurzurlaub schon am Donnerstag, den 28. Mai 2015 mit der Busfahrt nach Rostock. Für sage und schreibe 11 Euro, in einem fast leerem Bus, mit WLAN (warum schafft das die Bahn eigentlich nicht?), kam ich superpünktlich in Rostock an, nahm mir ein Taxi zum Motel One und checkte dort ein. Ich mag diese Hotelkette, der Standard ist immer sehr gut und die Lage in diesem Fall perfekt, nur 10 Minuten vom Hafen entfernt.
Ich hatte noch etwas Zeit um die die Stadt anzusehen, aber leider regnete es und so flüchtete ich von einem Geschäft ins nächste. Ein paar Kleinigkeiten brauchte ich noch und eine tolle Regenjacke hätte ich auch noch gekauft. Leider habe ich nichts bezahlbares gefunden, es kann aber sein, dass es dort einfach teurer ist als in Berlin.

Es gab noch eine Besonderheit an diesem Tag: das HSV-Relegationsspiel und ich hatte ein wenig auf Public Viewing im Hotel gehofft. Leider fand genau an diesem Abend eine Feier im Hotel statt, also zurück ins Zimmer – mit Pizza und Wein – vor dem TV gesetzt und die Daumen gedrückt 🙂

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück mit leichtem Gepäck zum Stadthafen Rostock, denn dort sollte sie liegen – die Aphrodite, ein Zweimastsegler.

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Ich kann mir vorstellen was Ihr denkt – das ist ja ein kleines Schiff. Nun ja, wenn man die große Fähre daneben sieht schon, aber für uns hat es gereicht.

Das Einschiffen sollte um 9 Uhr beginnen, aber wir haben noch auf den Shuttle-Bus aus Zingst gewartet, der 10 Mitsegler und die volle Ausrüstung von Robert, Michelle und Annika geladen hatte. Und tatsächlich – das kamen zwei Busse, die ausgeladen werden mussten.

Der holländische Kapitän begrüßte uns kurz an Board und überlies die Kabinenwahl dem Zufall, wobei schon wegen der Mann-Frau-Verteilung nicht so viele Varianten möglich waren. Sprich Karin war die andere weibliche Mitreisende und so haben wir uns die kleine Kabine mit Bad geteilt. Ich fand, dass es gepasst hat.

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Danach gab es eine Sicherheitseinweisung und das Anprobieren der Sicherheitswesten.
Und dann ging es endlich aufs Meer hinein, denn am ersten Tag wollten wir von Rostock nach Hiddensee segeln. Hier ein paar fotografische Eindrücke vom ersten Tag an Board.

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Noch hatte der Koch nichts zu tun, aber das änderte sich schnell. Unser Smutje war wirklich ein Zauberer.

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Aber natürlich ging es ums Fotografieren, Robert hatte viele Filter dabei, Stative gab es auch und so habe ich einfach damit begonnen zu fotografieren – mit Überbelichtung, Langzeitbelichtung, UV-Filter, Pol-Filer und vielem mehr. Ich würde mich freuen, ein paar Meinungen zu den Fotos zu hören.

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Ich glaube, das sind genug Fotos für den ersten Tag, der noch nicht zu Ende war, aber ….

Was denkt Ihr ? Wäre so ein Trip auch etwas für Dich ? Oder wirst Du leicht seekrank ?

Bis zum nächsten Teil, Kerstin

 

 

 

 

 

 

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