G wie Geld – #bloggeralphabet

G wie Geld

Ich bin einige Wochen mit meinen Antworten hinterher und bevor ich die vorangegangenen Themen bearbeite, stürze ich mich auf den Buchstaben G wie Geld. Ein heikles Thema, gerade unter Bloggern nicht wirklich transparent.

•Verdienst du Geld mit deinem Blog?
Nicht wirklich. Ich habe das auch nicht vor, wobei ein wenig Geld wäre schon schön. Also Belohnung für die viele Zeit und den Aufwand. Aber es ist wie es ist.

•Wie stehst du zu Produktvorstellungen ?
Ich sehe mir die Angebote genau an und wenn sie passen, warum nicht. Ein angemessene Vergütung liegt sicher im Auge des Betrachters. Kleine Blogs bekommen nicht so viel Geld, das sehe ich an mir. Wenn ich das Produkt behalten kann, zähle ich es als Vergütung. Albern finde ich es, wenn man bestimmte Dinge „billiger“ erwerben kann. Da sage ich gleich nein.

•Wie stehst du zu Blogkooperationen? Stört es dich etwa auf anderen Blogs, gesponserte Beiträge zu lesen, in denen irgendetwas beworben wird?
Das kommt ganz auf den Blog an. Ich gehe inzwischen nicht mehr auf Blogs, die Werbung haben, die nicht zum Thema das Blogs gehört. Was vermittelt mir das ? Plötzlich sieht man auf Foodblogs Werbung für Farbe? Oder Designblogs nehmen an Reiseblogger-Events teil ? Da hört die Glaubwürdigkeit auf und ich verstehe auch die Agenturen nicht. Oder doch – große Reichweite. Bevor ich mich ärgere, gehe nicht mehr auf diese Blogs.

•Was ist für dich eine angemessene Vergütung für beispielsweise eine Produktvorstellung?
Siehe oben.

•Gibst du mehr Geld für deinen Blog aus als du damit einnimmst, oder umgekehrt?
Eindeutig ja. Die Veranstaltungen und Reisen gehen auf mich. Wenn ich ein neues Layout haben möchte, zahle ich. Eigentlich will ich das nicht aufrechnen, weil es ja Spaß macht. Aber ein paar Einladungen zu Veranstaltungen wären schon toll.

•Kannst du dir vorstellen, vom Bloggen zu leben oder tust das vielleicht sogar schon?
In den letzten Jahren habe ich erfahren, dass es fast unmöglich ist. Du brauchst Zeit, Kraft, Beziehungen und Glück. Und eine Marktlücke. Dann habe ich auch gemerkt, dass viele Leser und Agenturen ältere Blogger für „komisch“ halten. Keine Ahnung warum, denn ich war schon immer im Internet unterwegs.

Was ich mir wünsche: gerechte Behandlung und Bezahlung von Bloggern, faire Konkurrenz untereinander und dem anderen auch mal eine Kooperation oder ein Event gönnen.

Tja, das war’s von mir zu diesem Buchstaben und dem Thema.

Bis dann, Kerstin

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2 Comments

    • Hallo, ich habe mir Deine Antworten durchgelesen und dachte ähnlich. Und erinnere mich dann auch an Blogger, die meinen – verkauft Euch nicht unter Wert. Was soll man da sagen 🙂

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