Iserhatsche – das eiserne Herz in der Heide

Ich habe Euch etwas ganz besonderes versprochen – Iserhatsche, ein Gemisch aus Vision, Verrücktheit und Traum. Erschaffen von einem Uwe Schulz-Ebschbach, der sich selbst als  „Malermeister/Visionär“ bezeichnet.

Was ist die Iserhatsche ?

Bei Wikipedia heißt es ganz sachlich: „Iserhatsche ist ein Landschaftspark in der Gemeinde Bispingen. Der 23 ha große Park wurde durch den heutigen Besitzer Uwe Schulz-Ebschbach umgestaltet und neben der Jagdvilla um einige Sehenswürdigkeiten erweitert.“

Ok, also eine Jagdvilla, was ist daran so besonders ? Mir fällt es wirklich schwer das Ganze zu beschreiben, eigentlich versuche ich noch immer zu verstehen. Angefangen von Uwe Schulz-Ebschbach, der sich selbst als Malermeister und Visionär bezeichnet und uns durch sein „Werk“ führte.

 

 

Er übernahm 1986 das Anwesen und begann 1989 mit dem Umbau der Jagd-Villa, mit der Erschaffung eines Biedermeier-Zimmers und dem Diana-Sanssouci-Zimmer. Zur gleichen Zeit baute er den Montagnetto. Im Montagnetto befinden sich ein kunstvoller Saal, ein offizielles Standesamt, eine Brotbackgrotte und weit über 100 Sammlungen mit vielen Guinness Weltrekorden.

Man läuft von Raum zu Raum und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dazu gibt es viele Anekdoten von Herrn Schulz-Ebschbach, der sehr stolz auf sein Werk ist. Ich kann jeden nur empfehlen sich selbst ein Bild zu machen.

Hier meine Schnappschüsse:

 

Seit 2003 kann man die Iserhatsche besuchen, die Eintrittspreise beginnen bei 8 Euro. Geöffnet ist das Gelände vom

April – Oktober:
Montag – Sonntag, Feiertage 10 – 18 Uhr
Letzte Führung 16:00 Uhr
November – März:
Montag – Sonntag, Feiertage 11 – 16 Uhr
Letzte Führung 14:00 Uhr

 

Übrigens gibt es eine Uwe Schulz-Ebschbach -Allee.

 

Die Lichtverhältnisse waren nicht so toll, deshalb sind meine Bilder dementsprechend.

Zum Abschluss der Führung bekamen wir noch ein handsigniertes Büchlein mit Gedanken des Hausherren.

Ich frage mich noch immer wie dieser Mann finanziell in der Lage war, so etwas zu schaffen. Leider gab es darauf an diesem Tag nichts erfahren, aber vielleicht gibt es eine Antwort in einem Radiogespräch, dass beim Deutschlandradio lief.

Beitrag vom 29.08.2010 – Gäste aus der Reihe „HörenSagen – Im Gespräch“ (1995-2005)

Vorgestellt und nachgefragt von Margarete Wohlan

Uwe Schulz-Ebschbach wurde in Ost-Berlin geboren und kam mit seiner Familie noch vor dem Mauerbau nach West-Berlin. Dort wurde er Malermeister und renovierte 1992 Schloss Sanssouci aus Liebe zur preußischen Kultur und Geschichte für 1 Taler, umgerechnet 3 DM. Uwe Schulz-Ebschbach hat ein ungewöhnliches Hobby, die Herkunft seines Namens ist ebenfalls eine besondere Geschichte und seit seinem Besuch im Studio von Deutschlandradio Kultur am 13.11.1995 hat er ein kleines Märchen buchstäblich aus der Erde gestampft.

Ich konnte leider kein Podcast finden, aber falls Interesse besteht, könnte ich die Autorin nach ihrer Sendung fragen.

Hier die Webseite der Iserhatsche.

Mein nächster Beitrag führt direkt in die Lüneburger Heide, einer romantischen Kutschfahrt und einer Wanderung durch den mystischen Totengrund.

 

Ich war im Rahmen einer Bloggerreise unterwegs und wurde von Bispingen Touristik e.V. eingeladen. Herzlichen Dank.

Vielen Dank an Robin Sehda von der Bispingen Touristik  und Tanja Klindworth von Wellness Bummler  für die perfekte Organisation dieses Wochenendes. Und an Herrn Schulz-Ebschbach für die interessante Führung über sein Anwesen.

Hier findet Ihr Berichte meiner Mitbloggerinnen:

Und die offizielle Webseite der Iserhatsche enthält auch viele interessante Informationen.

Bis bald Kerstin

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