Kreativ auf Langeoog (Teil 1)

Langenoog wirbt mit dem Slogan „Die Insel fürs Leben“ und erklärt „Auf Langeoog sein, bedeutet mit allen Sinnen genießen, sich den Wind um die Nase wehen lassen, Möwengeschrei, Strandspaziergänge, die Seele baumeln lassen und Muscheln suchen.“. Schon in meinen beiden ersten Beiträgen habe ich erzählt, dass ich genau dies gefunden habe, aber es gibt für die Insel-Besucher wie auch Angebote wie Pilates, Yoga, Klangschalen – Therapie und Malkurse. Eine perfekte Kombination für gestresste Großstädter wie mich.

Aktiv und Kreativ

Der zweite Tag unserer Reise beginnt mit einem Pilates-Kurs und einem tollen Bio-Frühstück im Hotel Strandeck. Die Stärkung ist notwendig, denn heute geht es mit dem Rad über die Insel zur Motivsuche und später ins Atelier zum Malen.
Marlies Eggers vom Tourismusservice Langeoog und selbst Malerin, erklärt uns was wir bei der Motivsuche beachten sollen.
Denn die Grundlage für unsere Bilder sind Fotos, die wir in der nächsten Stunde machen sollen.

Wichtig sind dabei
– Vorder-, Mittel- und Hintergrund
– die Perspektive/Blickwinkel
– die Farben in der Natur.

Auf Motivsuche auf Langeoog

Bei geschätzter Windstärke 7 geht es auf das Fahrrad, mit dabei ein Smartphone bzw. eine Kamera. Marlies fährt mit uns zum Flinthörn im Südwesten Langeoogs wo man viele Motive findet. Unterwegs halten wir ab und zu an, erfahren von den  Besonderheiten der Landschaft, die unter Naturschutz steht, den Vogelbrutplätzen und der Dünenlandschaft, die man nicht betreten darf.

Schließlich erreichen wir auf den markierten Wegen unser Ziel und sind fast sprachlos von der Anblick: ein blauer Himmel, der sich im Meer spiegelt, ein fast weißer feiner Sandstrand, der menschenleer vor uns liegt. Der Wind, der uns auf dem Fahrrad zu schaffen gemacht hat, hat die Landschaft geglättet.

Die Gruppe trennt sich und jeder versucht ein passendes Motiv zu finden, dabei kommen uns die Tipps von Marlies entgegen. Auch unsere Sorge, dass wir alle das gleiche Fotografieren und Malen werden, wehrt sie ab. Jeder hat einen anderen Blick und Stil, kein Bild wird den anderen gleichen. Voller Körpereinsatz gehört beim Fotografieren dazu.

Ich fotografiere mit meiner Canon und den iPhone/Smartphone, letzteres hat den Vorteil des großen Displays und einer leichten Handhabung am Strand. Wir bleiben rund 30 Minuten am Flinthörn, ich habe bereits meine Motive im Kopf, bin aber nicht sicher, dass ich sie malerisch umsetzen kann.

Es geht ins Atelier

Dann geht es ins Malatelier, das in der „Spöölstuv“, einem Ferientreff für Kinder, untergebracht ist. Ein paar von uns, haben in der Mittagspause Fotos ausgedruckt, das erleichtert die Auswahl.

Bevor es am das Malen mit Acrylfarbe geht, fertigen wir mit Hilfe von Marlies Skizzen auf dem Zeichenblock an. Ich bin froh, dass ich nicht gleich auf der Leinwand malen muss. Auf dem Papier entsteht tatsächlich die Dünenlandschaft, ich bin überrascht und begeistert. Es ist schon erstaunlich, was man unter einer professionellen Anleitung so alles schafft.

Irgendwie habe ich meine Mit-Maler ausgeblendet, erst in einer Pause blicke ich mich um. Unsere Kursleiterin geht von Tisch zu Tisch, gibt Hinweise, lobt. Genau die richtige Methode um uns zu motivieren, denn nun wird es ernst. Die Skizze soll auf die Leinwand übertragen werden.

Ob uns das gelingen wird? Mehr dazu im nächsten Teil.

Wenn Ihr in der Zwischenzeit etwas von meinen Mitmalern lesen möchtet, hier findet Ihr die Berichte.

Eine Tüte Glück

Entdecker(g)reise

Trendlupe

Spaness

Herzlich bedanken möchte ich mich bei Marlies Eggers und Hinrik Dollmann von Tourismusservice Langeoog für die Einladung und tolle Organisation.

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