Minimalismus – wie funktioniert es ?

Minimamuse hat eine Umfrage zum Minimalismus im eigenen Leben gestartet: “Wie war das bei euch?”
Nun bin ich weit davon entfernt ein Minimalist zu sein oder zu werden, aber es geht ums Thema und deshalb antworte ich einfach einmal auf die Fragen.

1. Wann hat das bei Dir angefangen, mit dem Gedanken, minimalistisch leben zu wollen? War da ein Auslöser, oder war das eher schleichend?

Es war eher schleichend, aber im vergangenen Herbst ist mein Bruder umgezogen. Muss ich mehr sagen? Das war der beste Praxistest, weil er mir vor Augen geführt hat, wieviele Dinge man besitzt. Sinnlos, nicht benutzt und vergessen – das sind die Kategorien.

2. Deine ersten Schritte, etwas zu verändern, kannst Du Dich daran erinnern, uns berichten?

Ich habe ein paar Infos im Netz gesucht um ein paar Tipps zu finden und Methoden kennenzulernen. Allerdings besteht da auch die Gefahr sich zu sehr zu verlaufen und nicht anzufangen. Also habe ich langsam, angefangen meinen „Besitz“ mit anderen Augen zu betrachten.

3. Würdest Du Deine Anfangstätigkeiten auch anderen anraten, die gerade jetzt erstmals das Bedürfnis haben, mit weniger besser zu leben?
Ich versuche nicht zu sehr zu dozieren, das nervt. Wenn man aber bereit ist – probieren und sehen wie es sich anfühlt. Zeit einplanen – es dauert.

4. Was hälst Du von diesem … jeden Tag ein Teil weniger-Ding?

Da ich arbeite, bin ich nicht jeden Tag munter und motiviert. Ich werfe lieber gesammelt weg. Da ist das Erfolgserlebnis größer.

5. Dein(e) Gefühl(e) in Zusammenhang mit #minimalismus. Beschreibe sie uns!

Ich erhoffe mir eine innere Befreiung, weniger Stress mit dem Besitz.

6.Was war Dein gefühlt schlimmster “Rückschlag”?

Noch gab es keinen, aber ich habe ja auch nicht von einem Tag zum anderen alles anders gemacht. Allerdings – manchmal bleibe ich beim Sortieren hängen und verbringe Zeit mit den Dingen, die ich plötzlich wieder gefunden habe 🙂

7. Würdest Du sagen #minimalismus ist eine Lebenseinstellung?

Ja.

8. Was soll das denn sein, das “besser” als Besitz ist?

Ich weiß nicht, aber warum ist Besitz besser?

9. Benenne uns Deine größte Bereicherung, die durchs Minimalisieren geschah.

Das kann ich nicht so benennen. Aber was den Konsum betrifft – auf jeden Fall denke ich über jeden Kauf lange nach.

10. Was findest Du immer noch hart, bei Deinem minimalistischen Leben?

Das es lange dauert mich selbst vom finanziellen Wert der Dinge zu lösen. Ich brauche vieles nicht, kann es aber nicht einfach wegwerfen.

11. Was beglückt Dich am meisten, bei Deinem minimalistischen Leben?

Zu mir selbst finden und zufrieden sein. Kontrollierter Konsum. Das ist mein Ziel, nicht der totale Konsumverzicht. Weniger Dinge in der Wohnung zu haben, nicht ständig suchen, aufräumen und ärgern müssen. Angenehme Leere.

Wie gesagt, ich bin kein Minimalist, aber ….

Hier der Link zur Seite Minima Muse.

Und habt Ihr Euch schon Gedanken zu diesem Thema gemacht ?

Kerstin

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