Natürliche Schönheitspflege durch Ayurveda

Gerade in dieser Jahreszeit braucht die Haut besondere Pflege. Wie es so schön heißt: ich habe da etwas für Euch, eine Gesichtsmaske, die man einfach herstellen kann. Als ich zum ersten Mal im Viverde Hotel Loryma war, hatte ich meine Vorbehalte was Ayurveda anging, das lag vor allem an Erlebnissen in Sri Lanka. Wahrscheinlich war es einfach nur Pech, aber ich war skeptisch. Kurz vor dem Urlaub begann ich mit der Umstellung meiner Ernährung, gesünder und basischer, und als im Hotel dann Yoga und mehr angeboten wurde, habe ich mich einfach darauf eingelassen. Auch auf den kleinen Kurs zum Mischen einer ayurvedischen Maske, zu dem es auf der Webseite des Viverde Hotels heißt:

„Herstellung und Anwendung einer ayurvedischen Kurkuma-Honigmaske: Masken sind ein Highlight selbstgemachter Naturkosmetik. Sie sind leicht und schnell herzustellen. Vor allem für Allergiker bietet diese Art von frischer Kosmetik enorme Vorteile, da sie aus bekannten Zutaten hergestellt wird, von denen die meisten Menschen wissen, ob sie diese vertragen oder nicht. Kurkuma wird in der traditionellen indischen Heilkunst zu den heissen Gewürzen gerechnet. Mit Ölen vermischt wird es innerlich und äusserlich angewendet. Olivenöl mit seinem natürlichem Vitamin E fördert die Elastizität und Belastbarkeit der Haut und schützt sie vor dem Austrocknen. Honig bindet Feuchtigkeit und seine Inhaltsstoffe ernähren die Haut. Aber das alles erfahren Sie am besten von unsern Spezialisten.“
Der Spezialist ist ein Ayurvedachya, der aus einer traditionellen Familie aus Kerala stammt, in der seit 45 Jahren Ayurveda praktiziert wird. Mit ihm haben 9 weitere Teilnehmerinnen die Maske hergestellt und dann gleich angewandt. Ich hatte zwar die Kamera dabei, aber das Fotografieren war dann doch nicht so einfach. Weil ich die Maske zu Hause sowieso anwenden möchte, habe ich sie heute angerührt und dabei fotografiert.

Man nehme 2 Esslöffel Pinienhonig (oder Wald/Baumhonig), dazu kommt ein Esslöffel Olivenöl und eine Prise Kurkuma. All das wird schnell verrührt, möglichst in der Hand halten – das macht die ganze Sache schnell flüssig.

 

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Dann einfach ein paar Spritzer Zitronensaft dazu und glatt rühren. Die Maske ist jetzt fertig und kann dick aufgetragen werden. Nach rund fünf Minuten alles mit warmen Wasser abwaschen. Das war’s – die Haut fühlt sich wunderbar an, besonders nach einem Tag im Freien oder nach dem Sonnen. Man kann die Maske auch Essen, beziehungsweise die Schale auslecken 🙂

Die abgebildete Menge reicht für mindestens zwei Anwendungen, im Kühlschrank maximal 3 Tage haltbar.

 

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Hier noch einmal die Inhaltsstoffe:

 

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Fall Ihr Euch fragt, warum der Zitronensaft: er öffnet die Poren.

Vielen Dank an die Mitarbeiter des Hotels und dem Yoga-Meister für die interessante Lehrstunde, die kostenlos angeboten wird.

Ich habe die Reise bei TUI gekauft und war ganz normaler Tourist.

Kleiner Spaziergang durch Eski Datça (Türkei)

Wie gestern versprochen, geht es weiter mit unserem Ausflug nach Datca. Hauptziel war der alte Teil dieser Hafenstadt, allerdings konnten wir den trotz mehrerer Karten nicht auf Anhieb finden, denn sie sind wirklich genau und leider hatten wir kein Navi im Auto. Eine Skizze der Hotelmitarbeiter half ein wenig, Wegweiser übersieht man leicht.
So gelangten wir zuerst in die hübsche Hafenstadt, bewunderten die schönen Schiffe und setzen uns auf einen türkischen Kaffee in eine kleine Bar.

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Es stellte sich die Frage, suchen wir weiter nach „Old Town“ und riskieren damit im Dunkeln durch die Berge zu fahren oder lassen wir das Ganze einfach sein.
Am Ende siegte unsere Neugier und fuhren einfach noch einmal rund um die Stadt. Irgendwann entdeckten wir einen Wegweiser mit dem Schriftzug „Eski Datça“ und beschlossen – das muss es sein.

Schnell kamen wir dann in dem alten Dorf an, das heute vor allem vom Tourismus lebt. Allerdings waren bei unserem Eintreffen die kleinen Geschäfte und Kaffees schon geschlossen Oder lag es an der ausklingenden Saison? Wie auch immer – wir hatten die Straßen ganz für uns allein und deshalb kann ich auch nicht sagen, ob und wie voll des sonst ist. Zum Fotografieren war es fast perfekt.

Eine Besonderheit ist das Kopfsteinpflaster wie man unschwer sehen kann. Wunderschön die vielen Pflanzen und die Gärten, man kann leicht über die Mauern schauen. Es gibt einige Pensionen und Gästezimmer in dem Dorf, sehr romantisch.

Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Saison geht dem Ende entgegen und die Touristen werden weniger. Ich mag das.

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Ich konnte mich bei der Bildauswahl schwer entscheiden, es gab so schöne Motive. Wenn Ihr in der Gegend seid, die Altstadt von Datça lohnt sich auf jeden Fall. Wenn Ihr wissen wollt, was wir noch erlebt haben, folgt mir einfach.

See you, Kerstin

Ausflug nach Knidos (Türkei)

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Nachdem wir nun schon zum dritten Mal in Loryma Urlaub gemacht haben, hies es, neue Ausflugsziele zu finden. So führte uns ein Tagesausflug mit dem Leihwagen an die Spitze der südwesttürkischen Datça-Halbinsel, für die Strecke von Mamaris aus rund 2 1/2 Stunden. Es geht über zahlreiche Serpentinen, allerdings sind die meisten Straßen gut ausgebaut. Ganz am Ende der Halbinsel befindet sich unser erstes Ziel – Knidos, eine antike Hafenstadt. Die Stadt war durch ihre Ärzteschule und das Heiligtum der Statue der“Aphrodite von Knidos“ des Praxiteles berühmt. Das Gelände mit den Ausgrabungen ist riesig, der Einritt kostet nur 10 türkische Lira.
Auf der anderen Seite der Bucht steht ein Leuchtturm. Er bietet sich als ein schönes Fotomotiv und Ziel einer Wanderung bietet an. Er steht oberhalb von Knidos, auf der ehemals vorgelagerten Insel „Deveboynu“ und ist noch in Betrieb. Allerdings hat unsere Zeit nicht ausgereicht, so dass wir den Turm nur von weitem gesehen haben. Aber auch ohne zum Turm zu laufen, kann man das riesige Gelände kaum in ein paar Stunden ablaufen. Es ist schade, wenn man zu wenig Zeit hat – also plant lieber etwas mehr Zeit für Knidos ein.

Hier ein paar fotografische Eindrücke.

 

Nach der Besichtigung der Ausgrabungen ging es nach Datça, einer schönen Stadt am Meer und Old Town, einem alten Stadtteil, der gerade hergerichtet wird. Dazu später mehr.

Bis dann Kerstin