Das Getty Center in Los Angeles

Vielleicht plant der eine oder andere einen Urlaub in Los Angeles und will nicht nur am Strand liegen oder durch Hollywood bummeln. Denn es gibt noch anderes zu sehen wie zum Beispiel das Getty Center auf den Hügeln in LA.

Eine einzigartige Lage

Das Getty Center hat eine eigene Ausfahrt auf der Autobahn Interstate 405  und ist schon von weitem auf dem Berg liegend zu sehen. Auf den Berg kommt man mit einem Zug, dieser ist kostenlos wie auch der Besuch des Getty Centers. Oben angekommen hat man hat man bei klarem Wetter Aussicht auf den Pazifischen Ozean, die Berge von Big Bear City und das Tiefland von Los Angeles.

 

Was findet man dort ?

Neben den großartigen Blick auf die Stadt, gibt es dort eine wunderschöne Gartenanlage, künstliche Bäche und Springbrunnen laden zum Ausruhen ein und dann gibt es natürlich das Museum und die moderne Architektur.

Entworfen wurde der Gebäudekomplex von dem US-amerikanischen Architekten Richard Meier. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1991 und dauerten bis zum Jahr 1997. Für die Landschaftsgestaltung zeichnen das Landschaftsarchitekturbüro Olin Partnership aus Philadelphia und der Landschaftsarchitekt Robert Irwin verantwortlich. Robert Irwin ist für den Zentralgarten zuständig, während Lauri Olin zusammen mit Richard Meier die anderen Gärten plante.

 

 

 

 

Das Museum

Im J. Paul Getty Museum hat der Milliardär J. Paul Getty etwa 50.000 Kunstwerke zusammengetragen und der allgemeinen Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht. Die Auswahl konzentriert sich dabei auf klassische Kunstwerke wie Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Manuskripte und Fotografien. Die beiden Ausstellungen, die ich besucht habe, fand ich nicht so spektakulär. Die Skulpturen auf dem Gelände dagegen sind interessant und zum Teil provokativ.

Auch wenn man sich nicht für Kunst und Architektur interessiert, sollte man sich diesen Ruhepunkt in LA nicht entgehen. Man kann hier einfach nur sitzen, staunen und zu sich finden.

Zum Weg kann ich nur sagen, ins Navi eingeben und sehen zu welchem Eingang es Euch führt. Man erkennt der richtigen am Zubringen auf den Berg. Als wir dort waren, kostete das Ganze nichts.