Weg damit – Marie Kondo in der Praxis

Geht es Euch auch so – manchmal sammeln sich kleine oder auch große Berge mit Zeitschriften, Ausdrucken, Schnipseln aller Art und Werbeprospekten im Flur oder auf dem Schreibtisch? Normalerweise habe ich das ganz gut im Griff, aber in den letzen Wochen wuchsen die Stapel an. Schlimm, denn trotz vollem Einsatz sind sie nicht kleiner geworden. Manches habe ich ein paar Mal in der Hand gehabt, dann wollte ich es im Zug lesen oder im Bett oder wann auch immer. Passiert ist es in den wenigsten Fällen und nun sitze ich davor und ärgere mich. Marie Konto sagt dazu eindeutig, wegwerfen. Am besten ohne einen weiteren Blick darauf zu werfen. Das kann ich verstehen, denn das in die Hand nehmen kostet Zeit.

Und ehrlich Zeit habe ich nicht oder möchte sie mir nicht nehmen. Na und, denkt vielleicht mancher, dann machst Du es eben später. Nein ! Es gibt kein später, die Stapel müssen weg.

Punkt 1: Zeitschriften und Zeitungen – die „Flow“ hebe ich auf, sie kommen ins Regal. Probe und Leseexemplare werden durchgeblättert und verschenkt. Inzwischen habe ich „Monopol“ abbestellt, die verschenke ich nach dem Lesen. „Brigitte“ und „Chip“ habe ich abbestellt – yeah. Das hört sich doch schon gut an, besonders schön, die Nachnutzung durch Zweit-und Drittleser. Meine Abos sind auf ein Minimum beschränkt, wunderbar. Man muss bei den Werbeanrufen hart bleiben, für mich nicht so einfach, aber bisher hat es geklappt.

Punkt 2: Visitenkarten und Werbepostkarten – alles was abgelaufen und alt ist – weg damit. Vielen Shops haben inzwischen Webseiten oder sind bei Facebook, es geht schneller dort nachzusehen als in der Kiste kramen.

 

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Punkt 3: Ausdrucke aus dem Internet – schwierig, schwierig. Ich komme nur schwer damit voran, aber so hat man noch etwas zum Lesen beim Kaffee zwischendurch. In der einen Woche habe ich habe schon 2 Ordner geschafft.

Punkt 4: Rezepte – da war ich sehr konsequent. Weg damit. Und ehrlich, wenn Ihr etwas kochen wollt, nützen Euch die herausgerissenen Seiten? Ich denke bei den meisten ist die Antwort nein. Etwas leichter hat die Entscheidung auch ein Buch gemacht, dass ich im vergangenen Jahr als Rezensionsexemplar bekommen hatte.

 

Das Buch von Elisabeth Raether enthält die Rezepte aus der „Zeit“ und damit konnte ich wirklich diese Artikel wegwerfen. Toll sind natürlich auch die vielen Bilder, die in den Artikel garnicht so zur Geltung gekommen sind. Also, wenn Ihr Kochbücher mögt, dann ist das hier zu empfehlen. Danke an den Verlag fürs Rezensionsexemplar.

Punkt 5: Fotos – ja, ich gehöre zu den Personen, die gern Fotos in der Hand halten. Auch diese liegen dann manchmal herum bevor ich sie verarbeite. Ich mag noch immer die Smashbooks oder Scrap-Vorlagen. Aber dazu schreibe ich später mehr. Ich denke, dass ich bei dem schlechten Wetter Spaß daran habe.

Punkt 6: Schnipsel und Ausschnitte aus Zeitungen und Zeitschriften. Mein Ablagekorb ist voll davon. Ich habe mich während ein paar TV-Sendungen hingesetzt und sie durchgesehen. Manche Infos kann man wirklich brauchen, die klebe ich in ein Notizbuch ein. Gestern habe ich übrigens festgestellt, dass ich wohl nie wieder in meinem Leben ein Notizbuch kaufen muss. Aber es gibt so schöne, schrecklich. Zur Zeit habe ich 6 unbenutzte im Schreibtisch zu liegen.

In diesem Sinne, was meint Ihr ?

Kerstin

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