#wegdamit – Abos, Fristen und die eigene Dummheit

Diesen Beitrag hatte ich vor einer Weile geschrieben – verärgert und wütend, weil ich wieder einmal in bestimmte Fallen getappt bin, die man Kleingedrucktes nennt. Nun hat es sich etwas abgekühlt und ich schreibe ihn in sachlicher Art neu, denn die Fakten haben sich nicht geändert. Was mich dabei besonders ärgert, ich hatte die Fristen, die oft sehr lang sind, einhalten und trotzdem.

Aber fangen wir von vorn an. Vor einigen Monaten hatte ich bemerkt, dass ich meine Fernsehzeitung nicht mehr benutze. Sie war nicht billig und das Abo stammte aus alten Zeiten. Ohne auf Fristen zu achten, habe ich es gekündigt und alles lief gut, bis ich einen Anruf bekam – mit einem Angebot, dass man nicht ausschlagen kann. Nein, wirklich – ein Hotelgutschein für 5 Personen und 1 Jahr gültig. Was kann da schon schiefgehen, oder ? Alles.

Es war mir schon klar, dass es darum geht die Hotels vollzubekommen. Spontan sein und anfragen (das war meine Idee). Oh nein, man muss doch planen und hätte einen Vorlauf von mindestens 6 Monaten und so kam bei jeder Anfrage ein Nein. Es hat genervt. Ich wollte einfach spontan reisen, schließlich ging es ja um max.5 Übernachtungen. Das Jahr ist nun um und ich habe nichts vom Hotelgutschein gehabt.

Also Punkt 1: Alles hat eine Haken, niemand verschenkt etwas. Lektion gelernt. Zeitschrift endgültig abbestellt.

Neben den Abbestellen von Zeitschriften (die anderen funktionierten problemlos), habe ich auch meine Webpräsenz minimieren wollen. Seit 2 Jahren nutze ich Domänen bei einem Anbieter mit A nicht mehr, auch hier war der März als Frist geben, kein Problem, denn ich hatte im Dezember gekündigt. Dachte ich. Als dann eine Rechnung kam, verwies ich auf die Kündigung und hier kam der Mann mit dem Hammer. Der Anbieter unterscheidet nämlich zwischen Domäne und Webspace. Obwohl ich beides so formuliert habe, nahm man nur die Kündigung der Domänen an. Der kostenpflichtige Webspace (36 Euro) pro Jahr, hätte gesondert per Brief oder Fax gekündigt werden müssen. Steht im Kleingedruckten usw. und das hatte ich überlesen. Meine Anfrage und der Hinweis auf meine Email halfen nicht. Auch das Wort Kulanz kam nicht an, statt dessen – man wäre nicht verantwortlich. So geht man mit Kunden um. Es kam noch eine Email nach, ob ich nun eine Domäne zum Webspace kaufen werde. Nein, will ich nicht. Und allein um diesen Anbieter keinen Gefallen zu tun, werde ich nun versuchen die 4 GB irgendwie auszunutzen.

Punkt 2: so verliert man potentielle Kunden. Auch wenn ich den Namen des Anbieters hier nicht nenne, es gibt auch eine Mund zu Mund-Propaganda.

Was will ich mit dem Beitrag sagen: es kostet Zeit, Kraft und Geld sich mit solchen Dingen zu befassen. In Zukunft werde ich keine Abos eingehen, sondern nur noch am Kiosk einkaufen. Dann kann ich sie gleich in der S-Bahn lesen und es bilden sich zu Hause keine Stapel mit ungelesenen Heften.

Die Minimierung von Domänen und Webspace steht noch am Anfang. Eigentlich will ich mich damit nicht mehr herumärgern und vielleicht sollte ich das dann einfach verfallen lassen. Man kann ja doch nicht alles bespielen und die ewige Umleiterei ist auch blöd, oder ?

Was denkt Ihr? Habt Ihr Vorschläge, Erfahrungen und Ideen, wie man Fehler vermeiden kann ?

Written By
More from Kerstin

Morgenstimmung in Wittstock an der Dosse

Am vergangenen Samstag kamen wir im Rahmen unserer Prignitz-Reise nach Wittstock. Wie...
Read More