Wie erstelle ich ein Fotobuch – die Vorbereitungen (1)

Was macht Ihr mit Euren Urlaubsbildern? Ausdrucken? Dann sieht es vielleicht so aus !

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Auf dem Handy lassen, bis es zu voll ist? Oder ein Fotobuch machen?

Ich habe mich entschieden zu meinem Urlaub in Kärnten ein Fotobuch zu erstellen, nicht mein erstes Fotobuch. Aber ich möchte aus meinen Fehlern lernen, Zeit, Arbeit und Geld sparen. Und vielleicht hilft der Beitrag auch Euch ein wenig.

Die Vorbereitungen – worüber solltest Du Dir Gedanken machen?

  • Thema oder Anlass für das Buch auswählen
  • wie teuer darf das Buch sein
  • ist das Buch für Dich oder möchtest Du es anderen zeigen
  • möchtest Du das Buch selbst zusammenstellen oder das Layout eines Anbieters benutzen

Was hat das mit dem Fotobuch zu tun?

Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass es besser ist, sich mit festen Vorstellungen an das Buch zu setzen. Wenn man sich treiben lässt, macht das sicher auch Spaß, aber es kostet Zeit und am Ende ist man vielleicht unzufrieden.

Die Fotos

Die passenden Fotos für Dein Buch auszuwählen wird hart. Selbst wenn man sich auf ein Thema oder einen Anlass festgelegt hat, es gibt meist zu viele Fotos. Also hinsetzen und sortieren.

  1. Was Dir nicht gefällt, unscharf oder nicht gelungen ist – löschen. Ja, ich meine wirklich löschen. Ehrlich, willst Du diese Bilder beim Surfen auf dem PC immer wieder sehen. Nein. Also lösche sie. Es ist hart, aber versuche es.
  2. Wenn Du die schlechten Bilder eliminiert hast, bleibt noch genug übrig. Am besten legst Du Dir nun einen neuen Ordner mit dem Namen Fotobuch an. Dort kannst Du im nächsten Schritt alle Bilder als Kopie ablegen, die in die Auswahl kommen.
  3. Schau den Ordner Fotobuch auf Doppelungen und ähnliche Motive durch. Wenn Du dort die Kopien hast, löschen.
  4. Falls Du keinen Ordner anlegen willst, kannst Du die Fotobuch-Bilder auch taggen – also mit einem bestimmten Wort versehen. Danach kannst Du am Ende des Prozesses suchen. Ich füge machmal einfach ein x zum Namen der Datei hinzu, so findet man die Bilder auch wieder.
  5. Mit Sicherheit hast Du noch zu viele Bilder ausgewählt. Mein Tipp: gehe eine paar Mal über Deine Auswahl und sortiere weiter aus. Es ist besser das zu diesem Zeitpunkt zu machen. Du denkst vielleicht, ich kann sie später aus der Software löschen, aber … Es wäre doch ärgerlich, wenn die Software abstürzt, weil Deine Auswahl zu groß ist. Außerdem übersieht man später leicht Doppelungen.
  6. An diesem Punkt solltest Du Schluss machen. Morgen ist auch noch ein Tag. Vielleicht fällt Dir ein, dass Du noch  Bilder auf dem Handy hast, die Pause gibt Dir die Gelegenheit ohne Hektik diese Bilder zu sichten. Außerdem ist so eine Pause gut für Deinen Nerven und Augen.

Es wird ernst

Ein paar Tage oder eine Nacht sind vergangen und Du siehst Dir den Fotobuch-Ordner noch einmal an. Was Dir auf Anhieb nicht gefällt, löschen. Wenn Du ein Bild nicht magst, wie geht es dann den anderen? Und außerdem hast Du bestimmt noch viele Bilder. Mehr als 200 ? Setze Dir eine Grenze. 200 Bilder – 2 Bilder auf eine Seite, das wären 100 Seiten im Fotobuch. 4 Bilder auf einer Seite – 50 Seiten. Kannst Du damit leben? Darf Dein Buch soviel kosten? Das kannst nur Du entscheiden, am besten bevor Du mit der Arbeit am Fotobuch beginnst.

Damit machen wir später weiter. Wenn Du in der Zwischenzeit meine anderen Beiträge zum Thema lesen, ich hoffe sie werden unten angezeigt.

Bis dann, Kerstin

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