Wie erstelle ich ein Fotobuch – es wird ernst (Teil 2)

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Wie sieht es aus? Habt Ihr Eure Auswahl getroffen? Oder gibt es noch zu viele Bilder?

Dann schaut noch einmal alle Motive an, prüft die Qualität der Bilder. Die Devise ist – keine Kompromisse machen. Manchmal ist weniger mehr.

Wenn Ihr beim Anschauen seid, dann wählt gleich Bilder fürs Cover und die letzte Seite aus.

Mit der Auswahl der Fotos habt Ihr den größten Schritt getan. Nun kommt es darauf an was Ihr daraus macht.

Bildunterschriften und Texte

Obwohl sie erst später eingefügt werden, kann man sie schon vorbereiten. Längere Texte wie Reiseverlauf oder Erklärungen kann man als Datei speichern und später an entsprechender Stelle einfügen. Nicht nur inhaltliche Fehler lassen sich so vermeiden, auch Rechtschreib- und Grammatikfehler werden vermieden.

Das Format und die Bindung

Ich habe bisher nur Fotobücher im A4-Format gemacht. Und ein kleines mit Instagram-Fotos, womit hier das quadratische Format vorgegeben war. Die Entscheidung über das Format und die Bindung ist Ansichtssache, es gibt für alles ein Für und Wider. Allerdings hat sich eine gute Bindung bewährt, sie hält länger und ist belastbarer.

Das Papier

Man sollte nicht an der Papierqualität sparen. Gutes Fotopapier kostet, aber es lohnt sich. Hochglanz oder Matt – wieder so eine Grundsatzfrage. Ich habe beides ausprobiert und mit gefällt zurzeit das Matte sehr gut. Beim Zeigen der Bücher gehen die Meinungen sehr auseinander, am besten Du folgst Deinem Gefühl.

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Das Layout

Nun kommen wir endlich zum Layout und dem Fotobuch-Anbieter. Beides hängt meiner Meinung nach zusammen, denn viele Anbieter geben Euch die Möglichkeit ein vorgefertigtes Layout zu benutzen – wie Urlaub, Hochzeit und Familie. Mein Tipp: probiert es aus und wenn es Euch nicht gefällt, dann kannst Du es immer noch per Hand machen. Der Markt wird immer größer und unübersichtlicher. Preisvergleiche sind schwierig, denn woran soll man sie festmachen? Wenn Ihr gute Angebote, Gutscheine oder ähnliches seht, dann schaut Euch diese Anbieter an. Oder werft einen Blick auf meine Tipps. Ich habe Cewe, Canon, Saal und Picapoco testen können. Entweder hatte ich einen Gutschein oder einen Gewinn, manchmal bei Facebook.

CEWE – ist am Bekanntesten. Die Software gut bedienbar und der Service super. Man kann immer die Hotline anrufen oder ins Forum gehen.

Saal – hier habe ich Hochglanz-Fotopapier benutzt und die Mehrheit der Betrachter war hin- und weg. Allerdings ist Saal auch etwas teurer als andere Bücher.

Picapoco richtet sich einerseits an diejenigen, die schnell ein Fotobuch erstellen möchten und trotzdem nicht auf Design verzichten wollen. Hier habe ich über Sistermag einen Gutschein gewonnen.

Canon hat den Slogan “Ihr individuell gestaltetes hdbook. So einfach wie bis drei zählen”. Wie und ob das funktioniert, werde ich anhand von Screenshots zeigen.

Hier findet Ihr die aktuellen Rabatte bei Fotobüchern.

Noch ein Tipp: wartet nicht zu lange mit Euren Büchern. Ab 2017 sollen sie nämlich teurer werden.

Im nächsten Teil geht es um mein Urlaubsfotobuch. Dann berichte ich über die Canon-Software, wie lange ich fürs Buch gebraucht habe und ob alles geklappt hat.

Bis dahin viel Spaß, Kerstin