Wiedersehen mit der Nordseeinsel Langeoog

Ich werde schon bei der Anreise von den vielen Eindrücken überwältigt. Da ist der Anblick der Nordseewellen bei der Überfahrt mit der Fähre und der bunte Langeoog-Zug, der uns am Hafen erwartet.
Es ist mein zweites Mal auf Langeoog und ich hoffe, dass wir diesmal besseres Wetter haben werden.

Erinnerung an meinen ersten Langeoog-Aufenthalt

Der Himmel war grau in grau, bald begann eine Art Weltuntergangsregen, der mich und andere Besucher auf einer Kutschfahrt zur berühmten Meierei erwischte. In Sekunden war man nass, und zurück im Hotel (nach 2 Stunden Fahrt im Dauerregen), tropften wir nur so. Es half eine heiße Dusche und ein Heizungskeller, der unsere Sachen trocknen ließ.

Nasse Füße in der Kutsche.

Aber das Meer rief und ich musste folgen. Die Belohnung ein phantastischer Sonnenuntergang, tolle Wolkenbilder und einmalige Farben.

 

 

Rückkehr auf die Insel

Da bin ich wieder – schneller als erwartet und voller Tatendrang, denn diesmal werde ich nicht nur einen Tag auf der Insel verbringen. Mit der Inselbahn geht es vom Hafen in Stadt und von dort laufe ich ins Hotel.

 

Bevor der Rest meiner Gruppe eintrifft, habe ich noch etwas Zeit und so bringe ich mein Gepäck ins Hotel. Wie beim letzten Mal ist es das Dünenhotel Strandeck, dessen Lage unschlagbar ist. Nur 5 Minuten Fußweg zum Strand – perfekt. Ich laufe durch die Dünen und nehme den Zugang Warmbad zur Nordsee.

Später am Strand möchte ich jede Möwe fotografieren und bei der Wanderung den Fasanen möglichst nahe kommen. Wie kamen die wohl auf die Insel ?

Und schließlich und endlich – das Meer, der Strand, die Dünen. Minütlich verändert sich der Anblick, die Farben – der Wind bläst Wolken ins Motiv, lässt die Spuren im Sand verwehen. Keine Frage, hier lässt es sich auch in Frühjahr aushalten.

Fast menschenleer liegt der breite Strand vor mir. Durch die Ebbe ist das Wasser weit entfernt, ein ungewohnter Anblick für Urlauber, die sonst nur die Ostsee kennen.

Die Insel hat einen etwa 14 Kilometer langen Sandstrand. Dem Strand schließt sich die Dünenlandschaft mit bis zu 20 m hohen Dünen an. Man kann sich vorstellen, dass an diesem Strand genug Platz für alle ist. Ich drehe mich in den Wind und beginne zu laufen.

Meine Gedanken verschwinden, nach einer Weile höre ich nur noch das Meer und und den Wind. Ich nehme einen anderen Rückweg und finde mich inmitten einer hügligen Heidelandschaft. Wieder eine neue Seite von Langenoog. Später sehe ich den Wasserturm, das Wahrzeichen der Insel. Ein Blick auf meine Uhr sagt mir aber, dass ich dafür keine Zeit habe. Für heute beende ich meinen Inselspaziergang und laufe zurück zum Hotel.

Treffen mit Marlies Eggers

In der Lobby lerne ich meine Mitreisenden und Blogger und unsere Begleiterin für die nächsten Tage, Marlies Eggers kennen. Die Malerin erläutert uns das Programm und die Idee Kreativität und Entspannung zu verbinden.

 

Sie erklärt uns, daß wir ein Bild malen werden. Vorsichtig blicke ich mich um, denn Malen und Zeichnen gehört nicht zu meinen Stärken. Als ich diese Zweifel auch in den Gesichtern der anderen sehe, bin ich etwas beruhigt. Das wird schon, irgendwie. Ein schöner Gedanke mit dem ich einschlafe.

Wie es auf Langeoog weitergeht, erfahrt Ihr natürlich auch. Schaut wieder vorbei.

Bis dann Kerstin