Wiedersehen mit der Nordseeinsel Langeoog

Ich werde schon bei der Anreise von den vielen Eindrücken überwältigt. Da ist der Anblick der Nordsee-Wellen bei der Überfahrt mit der Fähre und der bunte Langeoog-Zug, der uns am Hafen erwartet.

 

Und am Straßenrund steht eine echte Pferdekutsche – für den Großstädter wie mich ein echtes Erlebnis. Wie groß so ein Pferd doch ist.

Später am Strand möchte ich jede Möwe fotografieren und bei der Wanderung den Fasanen möglichst nahe kommen. Wie kamen die wohl auf die Insel ?

Und schließlich und endlich – das Meer, der Strand, die Dünen. Minütlich verändert sich der Anblick, die Farben – der Wind bläst Wolken ins Motiv, lässt die Spuren im Sand verwehen. Keine Frage – hier lässt es sich auch in Frühjahr aushalten.

Bevor der Rest meiner Gruppe eintrifft, habe ich noch etwas Zeit und so bringe ich mein Gepäck ins Hotel. Wie beim letzten Mal ist es das Dünenhotel Strandeck, dessen Lage unschlagbar ist. Nur 5 Minuten Fußweg zum Strand – perfekt. Ich laufe durch die Dünen und nehme den Zugang Warmbad zur Nordsee.

 

Fast menschenleer liegt der breite Strand vor mir. Durch die Ebbe ist das Wasser weit entfernt, ein ungewohnter Anblick für Urlauber, die sonst nur die Ostsee kennen.

 

Die Insel hat einen etwa 14 Kilometer langen Sandstrand. Dem Strand schließt sich die Dünenlandschaft mit bis zu 20 m hohen Dünen an. Man kann sich vorstellen, dass an diesem Strand genug Platz für alle ist. Ich drehe mich in den Wind und beginne zu laufen.

Meine Gedanken verschwinden, nach einer Weile höre ich nur noch das Meer und und den Wind.

Ich nehme einen anderen Rückweg und finde mich inmitten einer hügligen Heidelandschaft. Wieder eine neue Seite von Langenoog.

Später sehe ich den Wasserturm, das Wahrzeichen der Insel. Ein Blick auf meine Uhr sagt mir aber, dass ich dafür keine Zeit habe. Für heute beende ich meinen Inselspaziergang und laufe zurück zum Hotel. In der Lobby lerne ich meine Mitreisenden und Blogger und unsere Begleiterin für die nächsten Tage, Marlies Eggers kennen. Die Malerin erläutert uns das Programm und die Idee Kreativität und Entspannung zu verbinden.

Das Bild entstand am nächsten Tag im Atelier

Sie erklärt uns, dass wir ein Bild malen werden. Vorsichtig blicke ich mich um – Malen und Zeichnen gehört nicht zu meinen Stärken. Als ich diese Zweifel auch in den Gesichtern der anderen sehe, bin ich etwas beruhigt. Das wird schon, irgendwie. Ein schöner Gedanke mit dem ich einschlafe.

Und ob wir Malen gelernt haben, das erfahrt Ihr beim nächsten Mal !

 

 

 

 

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